Lehrgänge 2010: Anpassung an Grundlagen- und Programmarbeitsband
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 707900
Erstellt am 2011/01/09, zuletzt geändert am 2011/01/09
Nachdem 2009 bereits mit den Korrekturausgaben gearbeitet worden war, stand der Grundlagenband 2010 erstmals für alle Lehrgänge in gedruckter Form zur Verfügung – das eigene Handbuch gehört seit seinem Erscheinen zu den Teilnahmedingungen.
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Nachdem 2009 bereits mit den Korrekturausgaben gearbeitet worden war, stand der Grundlagenband 2010 erstmals für alle Lehrgänge in gedruckter Form zur Verfügung – das eigene Handbuch gehört seit seinem Erscheinen zu den Teilnahmedingungen.
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Nachdem 2009 bereits mit den Korrekturausgaben gearbeitet worden war, stand der Grundlagenband 2010 erstmals für alle Lehrgänge in gedruckter Form zur Verfügung – das eigene Handbuch gehört seit seinem Erscheinen zu den Teilnahmebedingungen. Nicht nur die Lehrgangsvorbereitung im Koordinationsbüro hat sich dadurch deutlich vereinfacht (es muss deutlich weniger kopiert werden), sondern auch die Lehrgangsdurchführung: es gibt nun eine eindeutige inhaltliche Referenz. Eine weitere wichtige inhaltliche Hilfe war Teilnehmer-Logbuch mit seinen Auswahllisten, Stoffplänen und Planern.
Beim Grundlehrgang gab es vier wichtige Weiterentwicklungen. Zum einen wird bei der Miniexpedition nun soweit möglich das „Vier-Augen-Prinzip“ von Aufsichtsperson und Gutachter mit seinen Fixpunkten realisiert*). Außerdem gibt es beim Thema „System der Programmarbeit“ am Samstagabend nun auch eine Option für Gold-Teilnehmer (basierend auf den „Hinweisen für Goldteilnehmer“ im Teilnehmer-Logbuch). Schließlich liegen alle Handouts inzwischen mit gleichem Inhalt auf deutsch und auf englisch vor, so dass auch bilinguale Kurse möglich sind. Vor allem aber wurden sieben von acht Kursen von EMAS-Trainer und „Lehrgangschef“ Karsten Vogel geleitet.
Der Leitungslehrgang, der 2010 seinen 10. Geburtstag feierte, war nicht nur an den Grundlagenband, sondern vor allem auch an den Programmarbeitsband und dort vor allem den „Systemwechsel“ auf das EFQM-Modell 2010 anzupassen. Da die sehr erfolgreiche Premiere als „Award Management Course“ bei der 5. Internationalen Sommerschule auf Englisch stattfand, müssen nun für die deutschen Kurse erst einmal alle Handouts „rückübersetzt“ werden. Die englischsprachigen Unterlagen waren aber der Anlass dafür, dass das EMAS-Büro in London auf die deutsche Entwicklung aufmerksam wurde und nun unter deutscher Beteiligung möglicherweise ein internationaler Managementlehrgang angegangen wird…
„Totale“ Premieren waren im Dezember 2010 das Gold-Seminar in Salem und der Beraterlehrgang in Osterburken. Obwohl der Workshop in Spetzgart mit 35 Teilnehmern ein voller Erfolg war, wird angehenden Gold-Teilnehmern weiterhin der Grundlehrgang zur Vorbereitung empfohlen. Im Anschluss an die Registrierung wurden auch die ersten Intranet-Zugänge für die Schüler freigeschaltet. Mit fünfjähriger Verspätung fand dann zwischen den Jahren in der Alten Bahnmeisterei der erste Beraterlehrgang statt. Auf Grundlage des seit der Sommerschule erheblich weiterentwickelten Programmarbeitsbandes erhielten dabei die ersten sechs Berater die für diese Multiplikatorentätigkeit erforderliche Einführung. Gleichzeitig wurde das „Beratungsjahr 2011“ vorbereitet.
Organisatorisch war 2010 das erste Jahr mit der „Dreiervorgabe“ für Grundlehrgang und Leitungslehrgang sowie der „Fünfervorgabe“ für Lizenzerweiterungen. In Gesprächen mit betroffenen Leitungsteams zeigten sich diese dankbar für die Neuregelung, da diese ihre eigenen Bemühungen um Teamverstärkung innerhalb der Organisation zusätzliches Gewicht verleihe. Auch die Zahl der Programmanbieter ohne Leitungslehrgang ist deutlich im Abnehmen**). „Mission accomplished!“ beim letzten Drittel wird aber wohl erst am Ende der Übergangsfrist am 31.12.2012 zu vermelden sein – vermutlich auch nur mit den üblichen Restriktionen wie Belieferungsstopp beim AwardShop oder gar der Androhung der Beendigung der Lizenz.
Weitere Verbesserungen am System der Lehrgangsunterlagen und vor allem das leistungsfähige neue Kopiersystem führten zu einer erheblichen Reduzierung der Zeit für die Fertigstellung der Teilnehmerunterlagen. Gleichzeitig wurde der Kopieraufwand während der Kurse dadurch deutlich eingeschränkt, dass Arbeitsergebnisse in Datei- und nicht mehr in Papierform an die Teilnehmer weitergegeben werden. Während der Kurse werden jetzt systematisch Scans gesammelt – und die traditionelle Sitzung zum Austausch der Fotodateien am Kursende dauert nun etwas länger.
Vom Trainerteam wurden – jeweils ohne Vor- und Nachbereitung – 2010 insgesamt folgende Leistungen erbracht – insgesamt 53 Lehrgangs- und Seminartage:
Lehrgänge
Grundlehrgang: 8 (21 Tage);
Leitungslehrgang: 2 (5 Tage);
Odenwald-Workshop: 1 (1 Tag);
Gutachterlehrgang: 3 (10 Tage)
Beraterlehrgang: 1 (2,5 Tage);
Seminare
Expeditionsseminare: 3 (7,5 Tage)
Gold-Seminar: 1 (1 Tag)
Tagungen
Trainertagung: 2 (5 Tage)
*) Zur Übernahme in den Lehrgang für Gutachter in Wildnisgebieten wurde dies beim eintägigen „Odenwald-Workshop“ im Rahmen der 5. Internationalen Sommerschule geübt.
**) Der Herbstkurs in Elmshorn musste auf Februar 2011 verlegt werden.
