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Vogel: „Jedes Jahr zwei gute Fotos“

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 104802

Erstellt am 2005/10/15, zuletzt geändert am 2008/09/02

Anlässlich des Abschlusses des ersten Fotowettbewerbs sprach das NETZWERK- Team im Mai 2001 mit dem Bundeskoordinator über Sinn und Zweck der Foto-Dokumentation von Teilnehmeraktivitäten und die erwünschte Zuarbeit der Anbieterstellen.

Anlässlich des Abschlusses des ersten Fotowettbewerbs sprach das NETZWERK- Team im Mai 2001 mit dem Bundeskoordinator über Sinn und Zweck der Foto-Dokumentation von Teilnehmeraktivitäten und die erwünschte Zuarbeit der Anbieterstellen.

Der Fotopreis 2000 ist kaum abgeschlossen, und schon läuft die Werbung für den Wettbewerb 2001 auf Hochtouren. Warum dieser Aufwand und Nachdruck?

Dafür gibt es drei Gründe. Zunächst einmal gehört es zu den Grundsätzen des Internationalen Jugendprogramms, dass die Teilnehmer begleitet und ihre Aktivitäten dokumentiert werden. Solche Fotos sind bei Diskussionen und Gesprächen eine wertvolle Hilfe – und für viele Teilnehmer eine wichtige Anerkennung. 

Und der zweite Grund?

Fotos sind auch für die öffentliche Darstellung des Programms unverzichtbar, nur durch Fotos wirkt diese echt und lebendig. Ob im Zeitungsartikel, auf einem Infoblatt, in einer Ausstellung oder auf einer Website – „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.

Das gilt für Anbieter und Koordinationsbüro.

Ja, und damit sind wir auch schon beim dritten Grund. Ich weiß natürlich nicht genau, wie es um Begleitung und Dokumentation vor Ort bestellt ist: für unsere Arbeit genügt der Rücklauf jedenfalls noch nicht. Jeder scheint sich über unsere schönen Publikationen zu freuen, aber nicht alle wollen etwas dafür tun.

Gibt es Zahlen?

Wir haben zur Zeit für jeden Programmteil etwa 20 wirklich gute Fotos im Archiv, und nur bei einem einzigen Teilnehmer zu allen Programmteilen. Der Großteil der Bilder kommt hier aus Osterburken und ist bereits veröffentlicht worden – für NETZWERK und die Website brauchen wir aber immer wieder neue Aufnahmen.

Hat der Fotopreis eine Änderung bewirkt?

Wir haben eine ganze Reihe guter Arbeiten erhalten, von denen viele bei der Prämierung leider leer ausgegangen sind. Ich bin mir sicher, dass Qualität und Resonanz beim zweiten Durchgang noch besser sein werden.

Was wird noch getan, um an mehr gute Fotos zu kommen?

Es gibt ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Zunächst einmal wollen wir mit dem Fotolehrgang die Qualität der Fotos verbessern. Mit dem Reporterteam steht mir direkt eine Gruppe guter Fotografen zur Verfügung. Und nicht zuletzt haben wir den Punkt „Begleitung und Dokumentation“ in den neuen Programmlehrgang aufgenommen.

Gab es hier Nachholbedarf?

Beim ersten „neuen“ Lehrgang kürzlich in Osterburken hatte ich schon das Gefühl, dass das Thema für alle sehr wichtig war und jeder etwas mit nach Hause genommen hat.

Was denn zum Beispiel?

Die Einsicht, dass wegen der unterschiedlichen Teilnehmeraktivitäten die Dokumentation eine Herausforderung ist, die gezielt organisiert und in die Jahresplanung einbezogen werden muss. Und dass diese umso leichter ist, je sorgfältiger die Buchführung darüber, wer was wann und wo macht, gestaltet wird.

Wie machst du selbst das?

Ich besuche die Teilnehmer, für die ich selbst verantwortlich bin, einmal bei jeder Aktivität und mache dort, wenn möglich, auch Fotos. Manche werden was und manche gelingen halt nicht so gut. Bei der Expedition lässt sich das Fotografieren ganz gut mit der Überwachung verbinden. Ab und zu erlebe ich, dass nicht fotografiert werden darf, z.B. in manchen Seniorenheimen. Diese Lösung hat den Vorteil, dass ich auch in persönlichem Kontakt mit den betreuenden Einrichtungen und Personen bleibe.

Welche Zuarbeit erhofft ihr euch von den einzelnen Anbietern?

Wenn jeder unserer über 50 Anbieter pro Jahr nur zwei gute Fotos mit einem kurzen Text schickt, sind wir schon zufrieden.

Was für Fotos und was für Texte?

Beispiele für Fotos und Texte finden sich auf der Startseite bei „Teilnehmer“. Bei den Fotos brauchen wir eine freundliche Porträtaufnahme plus mindestens ein Aktivitätenfoto – beide in hinreichender Qualität und mindestens im Format 13 x 18. Als Text sind alle erdenkbaren Formen und Inhalte möglich.

Wofür werden die Fotos außer für die Website und NETZWERK noch verwendet?

Für Flyer, Infoblätter, Plakate und andere PR-Sachen, für die bei Lehrgängen und Ausstellungen eingesetzten Bildtafeln und für die in Arbeit befindliche CD-ROM. Je mehr gute Fotos eingehen, desto besser werden auch diese Medien, und das nützt doch allen.

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