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Lehrgangschronik

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 623011

Erstellt am 2007/10/21, zuletzt geändert am 2008/12/12

Dargestellt werden stichwortartig die Entwicklung der Lehrgangskonzeption und die Pilotveranstaltungen der einzelnen Lehrgangsarten. Zu Programm-, Expeditions-, Leitungs- und Gutachterlehrgang sowie zu den Anbietertagungen gibt es detaillierte Übersichten ebenso zur Sommerschule.

von der NETZWERK-Redaktion

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Erstellt am: 7. Juli 2007, geändert am:

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Dargestellt werden stichwortartig die Entwicklung der Lehrgangskonzeption und die Pilotveranstaltungen der einzelnen Lehrgangsarten. Zu Programm-, Expeditions-, Leitungs- und Gutachterlehrgang sowie zu den Anbietertagungen gibt es detaillierte Übersichten ebenso zur Sommerschule.

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1994

  1. Februar: Die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal richtet für das Internationale Sekretariat mit dem ersten Programmlehrgang den ersten Lehrgang zum Internationalen Jugendprogramm in Deutschland überhaupt aus. Inhaltliche Grundlage ist die britische Teamermappe „Over to You“, Lehrgangsleiterin Shirley Price.

  2. März: Die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg legt eine dem gegliederten Lizenzsystem entsprechende erste Lehrgangskonzeption zum Internationalen Jugendprogramm vor, die neben dem Programmlehrgang auch bereits Expeditions- und Leitungslehrgang sowie die Anbietertagung enthält und nach dessen Gründung vom Trägerverein übernommen wird.

  3. Juni: Bei der Gründungsversammlung des Trägervereins wird die 1. Auflage des deutschen Programmhandbuchs vorgestellt, das neben dem „Expedition Guide“ die inhaltliche Grundlage der Lehrgänge bildet.

  4. Juli: Erster Programmlehrgang des Trägervereins (Nr. 2, Weil der Stadt). Referenten des Internationalen Sekretariats sind Gillian Shirazi, Shirley Price und Christiane Schlichting.

  5. Juli: Erster Expeditionslehrgang im Rahmen von „Sestola 1004“ (Apennin, Italien). Inhaltliche Grundlagen sind neben dem deutschen Handbuch der Expeditionsteil des britischen Handbuchs und der „Expedition Guide“.

 

1995

  1. Februar: Erster Programmlehrgang außerhalb Baden-Württembergs (Nr. 3 in Hindelang, Bayern). Der Lehrgang dauert erstmals von Freitagabend bis Sonntagmittag (zwei Übernachtungen statt bisher einer).

  2. April: Erste Lehrgangskonzeption innerhalb der „Durchführungsbestimmungen“ (Lizenzordnung): Programmlehrgang, Expeditionslehrgang mit drei Wochenenden (Bronze und Silber) und Leitungslehrgang (Pflichtlehrgänge!), Ausbilderlehrgang.

  3. April: Als „Übergangshilfe“ bis zum Erscheinen des Expeditionsführers und Grundlage für die Lehrgänge wird die „Arbeitsmappe Expeditionen“ veröffentlicht.

  4. April/Mai/Juni: Pilot-Expeditionslehrgang an drei Wochenenden in Burgberg und Osterburken.

  5. August: Die Vorgaben für den Besuch von Programm-, Expeditions-, Leitungs- und Gutachterlehrgang werden in die „Durchführungsbestimmungen“ übernommen.

  6. Oktober: Das Koordinationsbüro erhält den ersten BMW, der insbesondere bei den Lehrgängen eingesetzt wird.

 

1996

  1. Januar: Erweiterung der Lehrgangskonzeption um den Expeditionslehrgang für die Goldstufe (Anerkennungslehrgang für Gutachter in Wildnisgebieten) und die Anbietertagung.

  2. Februar: Mit der Anerkennung des Trägervereins als freier Träger beginnt die Förderung der Lehrgangs- und Seminararbeit durch den Landesjugendplan Baden-Württemberg.

  3. Juni: Erste von Deutschland ausgerichtete internationale Fachtagung („Jugendprogramm in Europa“, Stuttgart).

  4. September: Erster Gutachterlehrgang (Baad, Kleinwalsertal).

  5. Oktober: Erster Ausbilderlehrgang (Osterburken / Heidelberg), bei dem die erste Fassung der deutschen Teamermappe erstellt wird. Leitung: Christiane Schlichting und Klaus Vogel.

  6. Oktober: Erster „deutscher“ Programmlehrgang und erster Programmlehrgang mit Miniexpedition (Nr. 5, Heidelberg).

  7. November: Auf Grundlage der beiden Multiplikatorenlehrgänge ernennt der Vorstand des Trägervereins die ersten Gutachter in Wildnisgebieten und Teamer.

  8. November: Mit der Anerkennung als National Award Authority übernimmt der Trägerverein vom Internationalen Sekretariat die Verantwortung für die Lehrgänge und Seminare zum Internationalen Jugendprogramm in Deutschland.

  9. Dezember: Erster Fotolehrgang (Osterburken).

 

1997

  1. Februar/April/Mai: Erster zentraler Vorbereitungskurs für Gold-Expeditionen (Benediktbeuren und Osterburken).

  2. März: Erste Teamertagung (Osterburken).

  3. Mai: Erste „Erlebnispädagogische Seminarwoche“ mit den Teamern als Hauptzielgruppe („Outward Bound 1997“, Schwangau).

  4. Mai: Der Expeditionsführer erscheint und dient als weitere inhaltliche Grundlage für Expeditions- und Gutachterlehrgang.

  5. Juli: Beim 6. Programmlehrgang (Baden-Baden) erfolgt der Übergang auf die 2. Auflage des Programmhandbuchs als inhaltliche Grundlage der Lehrgänge sowie die 2. Auflage der Teamermappe.

  6. September: Erste Anbietertagung (Pfadfinderheim Callenberg, Coburg).

 

1998

  1. September: Mit dem Erscheinen der ersten Blätter der Loseblattsammlung „Leitermappe“ wird auch diese inhaltliche Grundlage der Lehrgänge. Die bisherigen Ausschreibungsfaltblätter werden integriert.

  2. Oktober: Erster Einführungskurs Kanu (Burgberg).

 

1999

  1. Mai: Durch einen Totalschaden am BMW steht für die Lehrgänge vorläufig kein Fahrzeug zur Verfügung.

  2. Juni: Erster Aufbaukurs Kanu (Gunzesried).

  3. Juni: Erster Internet-Lehrgang (Osterburken).

  4. November: Der Internet-Kalender bei Yahoo mit den Seminarterminen geht online.

  5. Dezember: Im Rahmen der großen BMW-Spende erhält das Koordinationsbüro seinen zweiten BMW.

 

2000

  1. Januar: Der Vereinsvorstand wertet den Leitungslehrgang (Planspiel) zum zweiten Pflichtkurs für Programmverantwortliche auf.

  2. Januar: Erster Lehrgang für NETZWERK-Korrespondenten (Barmstedt).

  3. März: Deutsche Programmverantwortliche nehmen am EMAS-Leiterkurs in Luxemburg teil.

  4. August: Mit der Freischaltung des Jugendprogramm-Magazins von NETZWERK ONLINE wird das Internet zur Hauptinformationsquelle zu Lehrgängen und Seminaren.

  5. Oktober: Der erste Leitungslehrgang findet in Barmstedt noch nicht als Planspiel statt.

  6. Oktober: Erster Fotolehrgang (Osterburken).

  7. November: Erste deutsche Fachtagung („Jugendprogramm für Benachteiligte“, Stuttgart).

 

2001

  1. März: Deutschland wirkt beim ersten EMAS-Ausbilderlehrgang auf Malta mit.

  2. Oktober/November: Beim zweiten Wochenkurs für Teamer in Osterburken werden neue Mustervorlagen für Ablaufpläne, Ausbilderhinweise, Aufgabenblätter und Handouts und die entsprechenden Unterlagen für zehn Übungseinheiten erstellt.

  3. Dezember: Erster Lehrgang an einer Lehrerakademie (Programmlehrgang Nr. 16, Donaueschingen).

 

2002

  1. Januar: Mit der Änderung der Lehrgangsordnung wird der auf ein Wochenende verkürzte Expeditionslehrgang statt des Leitungslehrgangs Pflicht.

  2. April: Erster neuer Expeditionslehrgang (Barmstedt).

  3. Mai: Erster Lehrgang für Kanutrainer (VDKS, Schloss Kröchlendorff).

  4. Juni: Der Vorstand gibt grünes Licht für die Nutzung der Alten Bahnmeisterei als neues Koordinationsbüro und Jugendbildungsstätte.

  5. Juli/August: Erste Sommerschule im Rahmen von „Tangersdorf 2002“ (Intensivkurs Kanu und Expeditionslehrgang).

  6. Oktober: Der Vereinsvorstand beschließt einstimmig die Arbeitsanleitung Leiterkurs. Damit können Programm- und Expeditionslehrgang wie bisher einzeln, aber auch in einem Kompaktkurs angeboten werden.

  7. Dezember: Erster Arbeitseinsatz zur Renovierung der Alten Bahnmeisterei.

 

2003

  1. Januar: Wegen des großen Nachholbedarfs wird die Lehrgangsordnung wird vorläufig so geändert, dass Programmleiter und Stellvertreter nur noch den Programmlehrgang besuchen müssen.

  2. Juni: Die „Hinweise für Ausrichter“ erscheinen.

  3. Juni: Erster „kompakter“ Leiterkurs (Grundlehrgang) auf Schloss Kapfenburg.

  4. November: Der Seminarraum in der Alten Bahnmeisterei ist fertig.

  5. November: In der ersten Linux-Fachtagung geht es um den Einsatz freier Software in der Jugendarbeit (Osterburken).

 

2004

  1. Januar: Mit den regelmäßigen „kleinen“ Arbeitstagungen für Multiplikatoren beginnt der ständige Lehrgangsbetrieb in der Alten Bahnmeisterei.

  2. Februar: Das „Merkblatt für Teilnehmer“ erscheint.

  3. April: Erster Reporterlehrgang (Alte Bahnmeisterei).

  4. Mai: Die terminierten Kurse erhalten je nach Stand der Voranmeldungen und Anmeldungen einen „Status“.

 

2005

  1. Januar: Für Programmanbieter auf der Goldstufe wird der Leitungslehrgang wieder Pflicht. Er kann auch im Rahmen „binnendifferenzierter“ Programmlehrgänge absolviert werden.

  2. Januar: Erste Multiplikatorentagung (Sippachsmühle).

  3. Januar: Erster Lehrgang für Schülermentoren (Sippachsmühle).

  4. April: Erster englischer Programmlehrgang (Internationale Schule Hannover).

  5. April: Erster Expeditionslehrgang in der Alten Bahnmeisterei.

  6. Mai: Erster Gutachterlehrgang in der Alten Bahnmeisterei.

  7. Juni: Erster Programmlehrgang im Ausland (Brünn, Tschechische Republik).

  8. September: Im Internet gibt es jetzt zu jedem terminierten Lehrgang ein Online-Info. („Lehrgangswiki“) mit aktuellen Informationen.

  9. September: Erster Programmlehrgang in der Alten Bahnmeisterei (Nr. 33). Die Kurzpräsentationen der Teilnehmer werden Standardinhalt.

 

2006

  1. Februar: Das mit der Leitermappe „verschmolzene“ neue Programmhandbuch in Loseblattsammlungsform (3. Auflage) wird inhaltliche Grundlage aller Lehrgänge und Seminare.

  2. April: Neue Lehrgangsordnung. Der Leitungslehrgang wird wieder Pflicht für alle Programmanbieter), gleichzeitig werden alle Standardkurse werden um 2,5 Stunden reduziert.

  3. August: In Ergänzung zum Online-Info gibt es zu jedem terminierten Lehrgang wieder ein Faltblatt, dessen Kopiervorlage online zur Verfügung gestellt wird.

  4. August: Bei der 1. Internationale Sommerschule in Osterburken wird der erster Leitungslehrgang in Planspielform durchgeführt.

  5. September: Erste Multiplikatorentagung in der Alten Bahnmeisterei.

  6. September: Änderung der Lehrgangskonzeption: Nach einer weiteren Reduzierung der Standardkurse um 2,5 Stunden dauern diese jetzt nur noch 12,5 Stunden und beinhalten nur noch eine Übernachtung.

 

2007

  1. Mai: Erster englischer Expeditionslehrgang (Munich International School, Starnberg).

  2. Juli: Der 50. Programmlehrgang ist gleichzeitig der zehnte in der Alten Bahnmeisterei.

  3. Oktober: 2. Internationale Sommerschule

    1. Erstmals unterstützt dass EMAS-Trainerteam.

    2. Programm- und Expeditionslehrgagang werden erstmals parallel („binnendifferenziert“) durchgeführt.

    3. Erstes Planspiel auf Englisch – alle Standardkurse sind damit für die internationalen Schulen auch in dieser Sprache verfügbar!

  4. November: In Tornesch wird das Planspiel (mit großen technischen Problemen) erstmals im PC-Netzwerk durchgeführt.

  5. November: 1. Seminar für Mittel- und Südosteuropa in Prag.

  6. Dezember: Die „Gold-Seminare“ werden als neues Angebot in das Lehrgangsportfolio aufgenommen.

 

2008

  1. Januar: Ab 2008 wirken an festen Teilen von Programm-, Expeditions- und Leitungslehrgang die nun alle wieder 15 Stunden dauern, Programmteilnehmer mit.

  2. Januar: Die Mappe „Lehrgangsausrichtung“ erscheint.

  3. März: Die erste vollständige Korrekturausgabe des Handbuchs wird in der Online-Bibliothek veröffentlicht und steht damit allen Lehrgangsteilnehmern zur Verfügung.

  4. April: Das erste Rundschreiben zur Sommerschule 2008 erscheint.

  5. Mai: „Odenwald 2008“ in Osterburken dient als Rahmen für Expeditions- und Gutachterlehrgang.

  6. Mai: Der Expeditionsführer ist erstmals vollständig in das Online-Handbuch integriert und steht damit allen Lehrgangsteilnehmern zur Verfügung.

  7. Juni: Basierend auf dem frühreren „Leiterkurs“ (Pilotlehrgang im Juni 2003 auf der Kapfenburg) wird das Konzept des Grundlehrgangs („Programm- und Expeditionslehrgang an einem Wochenende“) veröffentlicht.

  8. Juli: Am Pädagogischen Fachseminar in Schwäbisch Gmünd findet der erste Programmlehrgang statt.

  9. August: 3. Internationale Sommerschule

    1. Sommerschule wird erstmals als Rahmen für Trainerlehrgang, Wochenkurs für Teamer und Multiplikatorentreffen genutzt, der Workshop-Teil als Forum.

    2. Mit den Lernstationen erhalten Programm- und Expeditionslehrgang, die zum zweiten Mal parallel stattfinden, ein weiteres gemeinsames Element – die Teilnehmer des Expeditionslehrgangs übernehmen die Ausbilderrolle.

    3. Das Planspiel (Leitungslehrgang) wird wieder in „Papierform“ gespielt und dokumentiert; erstmals gibt es Rollenbeschreibungen und Reflexionssitzungen am Ende der Spielphasen.

    4. Das „Beiprogramm“ mit Spielen und Aktivitäten zu den Programmteilen wird aufgewertet. Ein großes Zelt auf dem Rasen dient als weiterer Seminarraum sowie als Essensraum.

  10. September: Mit der Bezeichnung „IASS 2009: Introduction“ wird erstmals mit einer Broschüre über die Internationale Sommerschule informiert.

  11. September: Die Anleitung zur parallelen Durchführung von Programm- und Expeditionslehrgang und die Beschreibung des Grundlehrgangs erscheinen.

  12. Oktober: Die Anleitungen „Lernstationen im Programmteil Expeditionen“ und „Teilnehmerinterviews: Sachaspekte“ erscheinen und werden beim parallelen Programm- und Expeditionslehrgang in Lütjensee (dem ersten außerhalb der Alten Bahnmeisterei) gleich eingesetzt.

  13. Oktober: Die 4. Auflage der „Award Basics“ wird veröffentlicht. Damit steht allen Teilnehmern englischsprachiger Kurse sowie den internationalen Schulen das deutsche Handbuch in englischer Sprache zur Verfügung.

  14. Oktober: Die Lehrgangskonzeption wird um „Infoveranstaltungen“ erweitert und in Hessen die Pilotmaßnahme erfolgreich durchgeführt.

  15. November: Die Anleitung „Kosten von Lehrgängen in der Alten Bahnmeisterei“ wird in überarbeiteter Form veröffentlicht und die Geschäftsordnung entsprechend aktualisiert.

  16. November: In Osterburken findet das 9. deutsch-finnische Führungsseminar zum Thema „Lehrgänge“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden der 10. Jahrestag der deutsch-finnischen Kooperation und der 15. Geburtstag des Programms in Osterburken gefeiert.

  17. November: Die Multiplikatorenausbildung wird aktualisiert. Die Lehrgänge für Gutacher, Korrespondenten und Trainer gibt es jetzt auch „offiziell“ in integrierter, d.h. an eine passende Rahmenveranstaltung angebundene Form.

  18. November: Im Salem International College in Überlingen findet der erste „kompakte“ Grundlehrgang nach neuer Konzeption statt.

  19. Dezember: 60. Programmlehrgang (Osterburken).