Das Internationale Jugendprogramm: Zehn Schlüsselpunkte
Das Internationale Jugendprogramm e.V.
Textnummer: 133402
Erstellt am 2004/07/07, zuletzt geändert am 2008/09/02
Diese Kurzbeschreibung der Philosophie des Internationalen Jugendprogramms ist dem Programmhandbuch entnommen und ist die Grundlage der praktischen Arbeit mit jungen Leuten.
Diese Kurzbeschreibung der Philosophie des Internationalen Jugendprogramms ist dem Programmhandbuch entnommen und ist die Grundlage der praktischen Arbeit mit jungen Leuten.
Kein Wettbewerb
>Das Programm ist eine persönliche Herausforderung und kein Wettbewerb. Die festgelegten Standards dienen lediglich dazu, die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Das Programm gründet auf der persönlichen Auswahl und muss die Fähigkeiten und Interessen der einzelnen Teilnehmer widerspiegeln. Identische Programme kann es nicht geben.<p>
Offen für alle
><strong>Es gibt ein Programm, das für alle jungen Leute zugänglich ist, die sich seiner Herausforderung stellen wollen, ohne jede Benachteiligung aufgrund von Geschlecht, kulturellem Hintergrund, Religion oder politischer Einstellung. Der erfolgreiche Abschluss wird durch persönliche Verbesserung und Leistung erreicht, d.h. benachteiligte und behinderte junge Leute können ebenfalls teilnehmen.
Freiwillig
><strong>Das Programm wird von Freiwilligen für Freiwillige durchgeführt. Jeder Jugendliche trifft die freie Entscheidung, am Programm teilzunehmen, und muss Freizeit investieren, um die Aktivitäten mit der Unterstützung eines riesigen Netzwerks erwachsener Helfer durchzuführen.
Flexibel
>Das Programm kann an die lokalen Möglichkeiten angepasst und muss für jeden Teilnehmer individuell ausgestaltet werden. Wenn die grundlegenden Altersbestimmungen eingehalten werden, können die jungen Leute sich für das Programm so lange Zeit lassen, wie sie wollen – und sie können auf der Programmstufe einsteigen, die ihnen am geeignetsten erscheint. <p>
Ausgewogen
>Auf jeder Stufe gibt es vier Programmteile, die abgeschlossen werden müssen: Dienst, Expeditionen, Talente und Fitness; auf der Goldstufe ist zusätzlich ein Projekt durchzuführen. Die Herausforderung besteht darin, vorhandene Fähigkeiten auszuweiten und zu entwickeln und Neues auszuprobieren. Je nach Erfahrung, Interessen und Fähigkeiten der Teilnehmer stellt jeder Programmteil an sie mehr oder weniger große Anforderungen. <p>
Abgestuft
>Das Programm ist in die Stufen Bronze, Silber und Gold gegliedert. Diese verlangen jeweils mehr Zeit, größeres Engagement und deutlichere Verbesserung. Gleichzeitig spielen die jungen Leute eine zunehmend größere Rolle in der Organisation ihres Programms. Auf der Bronzestufe benötigen die Teilnehmer noch starke Unterstützung durch erwachsene Helfer, auf der Silberstufe arbeiten sie schon viel unabhängiger und auf der Goldstufe sollten sie, angeleitet von Erwachsenen, größtenteils selbst für die Organisation ihres Programms verantwortlich sein. <p>
Positiv
>Im Begleitheft werden nur positive Ergebnisse und Verbesserung gewürdigt und die Leistungen in einem breiten Spektrum von Aktivitäten dargestellt. Wenn ein Teilnehmer die Bedingungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht erfüllt, hat er die Möglichkeit, es weiter zu versuchen. <p>
Ein Marathon, kein Sprint
><strong>Das Programm fordert Ausdauer und Engagement und kann nicht in kurzen Begeisterungsausbrüchen durchgeführt werden. Die Zeitvorgaben auf jeder Stufe sind Mindestangaben. Deshalb kann jeder in seinem eigenen Tempo arbeiten, je nach der Zeit, die er zur Verfügung hat – bis zu seinem 25. Geburtstag.
Ein Prozess, kein Preis
><strong>Das Programm ist ein Prozess persönlicher und sozialer Entwicklung und die Aktivitäten sind Mittel zu diesem Zweck. Es sollte die Teilnehmer in eine Reihe neuer Möglichkeiten einführen, ihnen erlauben, aus den Erfahrungen zu lernen und sie in die Lage versetzen, verborgene Fähigkeiten und Talente zu entdecken. Der Wert und die Bedeutung des Programms für die Teilnehmer sind proportional zur Qualität der Erfahrung und dem Grad des persönlichen Einsatzes.
Macht Spaß!
><strong>Vor allem ist es aber wichtig, daß das Programm sowohl den jungen Leuten wie auch den erwachsenen Helfern Spaß macht und sie die Teilnahme als aufregend und befriedigend empfinden. Die Absicht ist, daß Teilnehmer Programmaktivitäten in ihrem weiteren Leben weiterverfolgen und nicht froh sind, sie hinter sich gebracht zu haben!
