Sektionen
Sie sind hier: Startseite Netzwerk Artikel Grundsätze Entwicklung Modelle Allgemeines

Modellprojekte: Einführung

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 619602

Erstellt am 2007/04/29, zuletzt geändert am 2008/09/02

Zur Durchführung von Pilotmaßnahmen kooperiert der Trägerverein mit Programmanbietern und anderen geeigneten Partnern. Um auch die Erfahrung anderer Länder nutzen zu können, werden entsprechende Maßnahmen oft in internationalem Kontext durchgeführt.

Zur Durchführung von Pilotmaßnahmen kooperiert der Trägerverein mit Programmanbietern und anderen geeigneten Partnern. Um auch die Erfahrung anderer Länder nutzen zu können, werden entsprechende Maßnahmen oft in internationalem Kontext durchgeführt.

Zur Durchführung von Pilotmaßnahmen kooperiert der Trägerverein mit Programmanbietern und anderen geeigneten Partnern. Um auch die Erfahrung anderer Länder nutzen zu können, werden entsprechende Maßnahmen oft in internationalem Kontext (z.B. Fachkräfteaustausche und Jugendbegegnungen) durchgeführt. Während viele Modellprojekte eher klein sind (z.B. die Ausrichtung des ersten Programmlehrgangs durch die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg), ist eines so groß, dass dabei der Vorstand als Projektleitung agiert (Jugendabzeichen Baden-Württemberg). Meist geht der Trägerverein auf geeignete Einrichtungen zu; natürlich können sich aber auch Programmanbieter oder Kooperationspartner (wie Lübeck beim Segelprojekt) Projekte anregen und/oder sich um die Ausrichtung bewerben.

Erster „großer“ Kooperationspartner war die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg. Neben vielem anderem wurde in einem ausgefeilten Programm mit dem Jugendverband im Sommer 1994 in der Burg Sestola (Apennin, Italien) im Rahmen einer 15-tägigen Jugendbegegnung erstmals die Ausbildung von zunächst Ausbildern und anschließend Teilnehmern im Programmteil Expeditionen geübt. Obwohl vom Nullpunkt gestartet wurde, konnten nach Ausbildung und Probetouren am Ende des Camps rund um den „Monte Cimone“ erfolgreiche Bronzeexpeditionen und sogar eine Silbertour (Jugendfeuerwehr Obereggenen) durchgeführt werden. Stephanie aus Dudley (Großbritannien) unterstützte dabei als ihr Goldprojekt die Lagerleitung – ebenfalls ein Modell.

Rekordhalter ist bis dato Osterburken. Seit die Realschule im November 1993 als erste deutsche Schule überhaupt Anbieterstelle (zunächst der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg...) wurde, ist die Römerstadt immer dabei, wenn es Neues und vor allem Schwieriges auszuprobieren gilt. Das Spektrum reicht von internationalen Gold-Expeditionen zu Fuß (Alpen, Highlands), mit dem Mountainbike (Alpen) und dem Kajak (Masuren) über Goldprojekte zu Abenteuer und Hilfe (Himalaja), Paddeln (Mecklenburger Seenplatte) und Skifahren (Allgäu) bis zur Ausbildung von Gutachtern in Wildnisgebieten (Nordirland, Allgäu, Odenwald), Kanutrainern (Allgäu, Mecklenburger Seenplatte), NETZWERK-Reportern und Schülermentoren.

Derzeit größtes und wichtigstes Modellprojekt mit u.a. dem Kultusministerium, der Servicestelle Jugend und dem Jugendnetz als Partner und Kultusstaatsekretär Georg Wacker MdL als Schirmherr ist wie gesagt das Jugendabzeichen Baden-Württemberg. Auf dieser Grundlage ist gerade ein Pilotprojekt zum Einsatz des Programms im Jugendstrafvollzug im Entstehen; „Startveranstaltung“ ist ein internationales Seminar im Juni 2007 in Breda (Niederlande).