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Bedingungen für den erfolgreichen Programmstart

Das Internationale Jugendprogramm e.V.

Textnummer: 139302

Erstellt am 2005/05/15, zuletzt geändert am 2008/09/02

Zwei Lizenzrücknahmen auf der negativen und die von langer Hand vorbereitete Programmeinführung an der Gesamtschule Poppenbüttel in Hamburg auf der positiven Seite bildeten den Hintergrund für die im Juli 2000 im E-Info 34 erstmals veröffentlichten Kriterienkatalog.

Zwei Lizenzrücknahmen auf der negativen und die von langer Hand vorbereitete Programmeinführung an der Gesamtschule Poppenbüttel in Hamburg auf der positiven Seite bildeten den Hintergrund für die im Juli 2000 im E-Info 34 erstmals veröffentlichten Kriterienkatalog.

„Das Internationale Jugendprogramm lässt sich in keinem Land der Welt vom Schreibtisch aus einführen und entwickeln“, betont Bundeskoordinatinator Klaus Vogel immer wieder. Der Trägerverein gibt durch seine Berater und das Koordinationsbüro Anstöße und Hilfestellung und sorgt dafür, dass die praktische Erfahrungen gesammelt und allen zugänglich gemacht werden. Die Programmarbeit selbst liegt in den Händen der Programmanbieter bzw. deren örtlicher Gruppen und Stellen. „Hilfe zur Selbsthilfe“ – nicht mehr, nicht weniger.

Die wichtigste Lehre der nun fast siebenjährigen deutschen Praxis ist, dass der richtige Start die wichtigste Grundlage für einen dauerhaften Erfolg darstellt.

  1. Gibt es einen wirklichen INITIATIVKREIS und später ein echtes LEITUNGSTEAM?

  2. Gibt es eine ENGE VERBINDUNG ZU KOORDINATIONSBÜRO UND REGIONALKOORDINATOR und ist die TEILNAHME AN ZENTRALEN ANGEBOTEN wie Programmlehrgang oder Anbietertagung selbstverständlich?

  3. Ist das Jugendprogramm für die Einrichtung wirklich WICHTIG und gibt es ein OFFIZIELLES KONZEPT für die Programmarbeit und das Pilotprojekt?

  4. Ist man sich darüber im klaren, dass die Programmarbeit von Anfang an durch eine entsprechende ÖFFENTLICHKEITSARBEIT begleitet werden muss und ein INSELSTATUS nicht von Dauer sein kann?

Ein einziges NEIN auf diese Fragen ist bereits die Garantie dafür, dass es mit dem Jugendprogramm an der fraglichen Einrichtung nichts werden wird und man deshalb besser die Hände davon lassen sollte. Und die Lizenzrücknahmen im Rahmen der Qualitätssicherungsmaßnahmen zeigen: einmal NEIN, immer NEIN. In allen Fällen war nur der Name des Programmleiters bekannt, hat niemand am Programmlehrgang und den weiterführenden Kursen teilgenommen, gab es weder eine Jugendprogramm-Konzeption noch eine Pilotgruppe –von PR-Maßnahmen ganz zu schweigen.