Junge Leute mit besonderem Förderungsbedarf
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 573103
Erstellt am 2006/03/06, zuletzt geändert am 2008/09/02
Es besteht ausreichend Flexibilität innerhalb der Bedingungen und dem Aktivitätenspektrum in jedem Programmteil, um auch jungen Leuten mit besonderem Förderungsbedarf, wie z.B. Behinderten, zu ermöglichen, erfolgreich daran teilzunehmen.
Es besteht ausreichend Flexibilität innerhalb der Bedingungen und dem Aktivitätenspektrum in jedem Programmteil, um auch jungen Leuten mit besonderem Förderungsbedarf, wie z.B. Behinderten, zu ermöglichen, erfolgreich daran teilzunehmen.
Jeder, der am Programm teilnimmt, wird von dessen Philosophie geleitet und muss sich am gleichen Rahmen von Stufen, Programmteilen, Mindestzeiten und Altersvoraussetzungen halten. Dies bedeutet, dass es kein separates Programm für Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen gibt. Da der Erfolg auf der Teilnahme und der Entwicklung vom Startpunkt des einzelnen gründet, können aber alle jungen Leute davon profitieren. Es besteht ausreichend Flexibilität innerhalb der Bedingungen und dem Aktivitätenspektrum in jedem Programmteil, um auch jungen Leuten mit besonderem Förderungsbedarf, wie z.B. Behinderten, zu ermöglichen, erfolgreich daran teilzunehmen.
Es ist wichtig, dass mögliche Teilnehmer und ihre Begleiter vor Programmbeginn ein hinreichendes Verständnis davon haben, was verlangt und welches Maß an Einsatz erwartet wird. Die Verantwortung für die Sicherheit der Programmteilnehmer liegt ganz bei der Anbieterorganisation; deshalb müssen die Leiter sicherstellen, dass sich die neuen Teilnehmer über die Aktivitäten, die sie durchführen werden, im klaren sind und dass die Teilnahme keine Gefahr für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen beinhaltet.
Die Teilnahme am Programm macht nur für junge Leute Sinn, die dessen Grundbedingungen überhaupt erfüllen können. Das heißt müssen
in der Lage sein, Einsatz zu bringen und grundlegende Fähigkeiten zur Verständigung besitzen;
besonders für den Programmteil „Expeditionen“ hinreichendes Wissen, Fertigkeiten, Selbständigkeit und Selbstorientierung haben;
ihre Aktivitäten selbst auswählen können;
am Programm wirklich aktiv teilnehmen wollen und dürfen nicht nur durch dieses „hindurchgeführt“ werden.
Die Fähigkeiten des Leiters zur Beratung sind von größter Wichtigkeit, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer im Rahmen ihrer individuellen Fähigkeiten herausgefordert werden. Wenn Teilnehmer begrenzt mobil sind oder Lernschwierigkeiten haben, wird die Ausbildung besonders für den Programmteil „Expeditionen“ wahrscheinlich länger dauern und mehr Übung, Ausprobieren, Phantasie und Einfallsreichtum sowohl von Seiten des Leiters als auch von Seiten der Teilnehmer als sonst erfordern, um die gewählte Unternehmung erfolgreich abschließen zu können.
„Fitness“ ist ein weiterer Programmteil, der für viele eine größere Herausforderung darstellen wird. Dort besteht jedoch eine große Auswahl in der Möglichkeit der Aktivitäten und zudem ist die Liste der Aktivitäten ja nicht vollständig. So gibt es mittlerweile ein ganzes Spektrum speziell für Behinderte konzipierter Sportarten.
Die Bedingungen, die im Handbuch festgelegt sind, müssen soweit nur irgendwie möglich beibehalten werden. Über Abwandlungen kann verhandelt werden, wenn der Teilnehmer eine dauerhafte körperliche oder geistige Behinderung hat. Diese Abänderungen sind am ehesten im Programmteil Expeditionen möglich. Änderungen nur wegen Lernschwierigkeiten sind nicht zugelassen, da das Programm so flexibel ist, dass diese berücksichtigt werden können.
Auf allen Stufen muss jegliche beabsichtigte Änderung mit dem Koordinationsbüro abgesprochen und von diesem zugelassen werden.
Die Tätigkeitsprofile sind ausreichend flexibel, um allen jungen Leuten etwas zu bieten. Falls nur einzelne Programmteile durchgeführt werden können, kann auch dies eine sehr gute Sache sein. Nichts spricht dagegen, diese Leistung durch entsprechende Urkunden anzuerkennen.
An manchen Stellen fordert das Programm von seinen Teilnehmern, in einer Gruppe zusammenzuarbeiten. Hier ist es wichtig, die Gruppenbildung so zu unterstützen, dass jedes Mitglied aktiv einbezogen und entsprechend seiner persönlichen Fähigkeiten gefordert wird.
