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Neues weltweites Lizenzierungssystem: Qualitätszirkel und Pilotprojekte zur Vorbereitung

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 733601

Erstellt am 2012/01/15, zuletzt geändert am 2012/01/15

In Deutschland wird der Umstieg auf das neue internationale Lizenzierungssystem über einen Qualitätszirkel sowie mehrere Pilotprojekte vor Ort vorbereitet. Interessierte Programmkoordinatoren und Programmanbieter sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen.

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In Deutschland wird der Umstieg auf das neue internationale Lizenzierungssystem über einen Qualitätszirkel sowie mehrere Pilotprojekte vor Ort vorbereitet. Interessierte Programmkoordinatoren und Programmanbieter sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen.

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Das 11. Internationale Forum wird im November 2012 in Malta die Einzelkomponenten des „Alliance-Projekts“ (NETZWERK berichtete) verabschieden mit einem neuen, an einheitlichen Qualitätskriterien orientierten Lizenzierungssystem als organisatorischem Kern. Der Trägerverein beteiligt sich auf internationaler Ebene an der Entwicklung des Kriterienkatalogs (vgl. NETZWERK-Bericht zum Qualitätsentwicklungslehrgang in der ersten Januarwoche). In Deutschland wird der Umstieg beginnend im neuen Jahr über einen Qualitätszirkel sowie mehrere Pilotprojekte vor Ort vorbereitet; interessierte Programmkoordinatoren und Programmanbieter sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen.

„Nachdem der Umstieg auf das neue Handbuch als inhaltliche und die Online-Verwaltung als organisatorische Grundlage der Programmarbeit abgeschlossen ist, sich mehr und mehr Anbieter auf dem Weg zu Leuchttürmen befinden und sich auch immer stärker am Multiplikatorennetzwerk beteiligen, können wir nun gemeinsam an der Qualitätsentwicklung und der Einführung des neuen Lizenzsystems arbeiten“, sagte der Vereinsvorsitzende Klaus Vogel bei der ersten Anbietertagung des Jahres 2012 am Samstag in München. Der Qualitätszirkel richte sich vor allem an Multiplikatoren und tage vier Mal im Jahr; als Pilotgruppen kämen alle Programmanbieter infrage, die sich die Entwicklung zu Leuchttürmen der Programmarbeit vorgenommen hätten.

Über die Mitarbeit im Qualitätszirkel können Programmanbieter nicht nur die Umsetzung der internationalen Kriterien in Deutschland mitgestalten, sondern durch die Beteiligung des Trägervereins am Alliance-Projekt indirekt auch auf die weltweite Entwicklung Enfluss nehmen. Erster Schritt ist die Entwicklung einer „Qualitätsentwicklungssprache“, die der Programmarbeit gerecht wird. Auch die Beteiligung bei den Pilotprojekten lohnt sich: die Ergebnisse fließen umgehend in die Arbeit des Qualitätszirkels ein und die beteiligten Gruppen sind am Projektende automatisch nach dem neuen System lizenziert. Der für die Vor-Ort-Besuche nach dem neuen System notwendige Beraterstamm wird sich vorzugsweise aus dem Qualitätskreis und den Projektbeteiligten bilden.

Mit dem Qualitätskreis gewinnt auch die auf der 20. Mitgliedersammlung im Februar 2011 eingeleitete Transformation des Trägervereins weitere Tiefe. „Die beim Vorstand bereits deutlich spürbaren Veränderungen werden ergänzt werden durch eine schrittweise Erneuerung des Programmrats“, so Vogel weiter. In einem dritten Schritt soll später auch die Vereinsbasis über institutionelle Mitgliedschaften erweitert und verstärkt werden. Wie beim Vereinsvorstand sei auch bei Programmrat und Mitgliedschaft jedermann zur Mitarbeit eingeladen. „Da bessere Arbeit vor Ort auch einen stärkeren Trägerverein verlangt, ist es im Interesse jedes Programmanbieters, sich hier zu engagieren“.