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Vor-Ort-Besuche: Zwischenbilanz nach zwölf Terminen

von Klaus Vogel

Textnummer: 802900

Erstellt am 2017/04/12, zuletzt geändert am 2017/04/12

Die auf dem Modell der Programmentwicklung aufsetzenden Vor-Ort-Besuche bieten Gelegenheit zu einem breiten und tiefen Einblick in die Programmarbeit. Es ist erfreulich zu sehen, dass sich alle besuchten Anbieter auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit befinden und dem „Audit“ dabei eine Schlüsselrolle zukommt.

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Die auf dem Modell der Programmentwicklung aufsetzenden Vor-Ort-Besuche bieten Gelegenheit zu einem breiten und tiefen Einblick in die Programmarbeit. Es ist erfreulich zu sehen, dass sich alle besuchten Anbieter auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit befinden und dem „Audit“ dabei eine Schlüsselrolle zukommt.

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Die auf dem Modell der Programmentwicklung aufsetzenden Vor-Ort-Besuche bieten Gelegenheit zu einem breiten und tiefen Einblick in die Programmarbeit. Es ist erfreulich zu sehen, dass sich alle besuchten Anbieter auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit befinden und dem „Audit“ dabei eine Schlüsselrolle zukommt – und Deutschland dabei ist, seinen Ruf als weltweites Qualitätszentrum nicht nur zu erhalten, sondern sogar zu vertiefen und weiter auszubauen.

Dank des einheitlichen inhaltlichen Fundaments ist auch das gewonnene Bild – hier zusammengefasst anhand der „organisatorischen Säulen“ – eindeutig:

  1. Die Bereitstellung eines Rahmens für Information und Kommunikation mit den regelmäßigen Treffen im Mittelpunkt ist der Schlüssel für funktionierende Teamarbeit, echte Begleitung und Einbeziehung der Teilnehmer sowie ein ganzheitliches Programm.

  2. Die Verzahnung mit den Möglichkeiten der Organisation gelingt dort am besten, wo die Programmarbeit in deren Leitbild verankert ist und in dessen Umsetzung eine definierte Rolle hat.

  3. Bei der Entwicklung des Aktivitätennetzwerks und der Infrastruktur im Programmteil Expeditionen kommt es auf den gezielten Aufbau und die intensive Pflege interner und externer Partnerschaften an.

  4. Die Programmentwicklung gelingt umso besser, je konsequenter Dokumentation und Statistiken gepflegt und Indikatoren wie Abschluss- und Übergangsrate genutzt werden.

  5. Der Einsatz dieses Instrumentariums ist dort am effektivsten, wo es über die Integration in das Unterstützungssystem und besonders die Mitwirkung im Auditorennetzwerk besonders gut verstanden ist.

Für die Zukunft kann dies nur bedeuten, das Auditorenteam noch deutlich weiter auszubauen und in den nächsten Jahren dafür zu sorgen, dass sich möglichst alle Programmanbieter daran beteiligen. Die Türen des „Qualitätszugs“ stehen weit offen – einsteigen muss allerdings jeder selbst…