Alles Gute zum Sechzigsten, Pitt!
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 004500
Erstellt am 2009/06/15, zuletzt geändert am 2009/06/15, begonnen am 2001/06/19
Pitt Frauen, erfolgreicher Schulleiter und Jugendprogrammpionier, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Die ganze „Familie“ gratuliert und freut sich mit dem Jubilar darüber, dass er rechtzeitig zum Festtag wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Die Party holen wir halt später nach...
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Pitt Frauen, erfolgreicher Schulleiter und Jugendprogrammpionier, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Die ganze „Familie“ gratuliert und freut sich mit dem Jubilar darüber, dass er rechtzeitig zum Festtag wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Die Party holen wir halt später nach...
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Pitt Frauen, Leiter der Schule Langelohe in Elmshorn und „Regionalkoordinator Nord“ des Internationalen Jugendprogramms, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Und die ganze deutsche Jugendprogrammfamilie feiert von Herzen aus der Ferne mit und freut sich mit dem Jubilar darüber, dass er den rechtzeitig zum Festtag wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden konnte. „Wir alle gratulieren Pitt Frauen zum Sechzigsten und wünschen ihm weiterhin so schnelle Fortschritte bei der Genesung“, sagte der Vorsitzendes des Trägervereins, Erich Erbgraf von Waldburg-Zeil. Er bedankte sich bei Frauen für dessen vorbildliche Arbeit, die das deutsche Programm entscheidend mitgeprägt habe und mitpräge.
Frauen war im Frühjahr 1997 über einen Artikel in der Zeitschrift „Scouting“ auf das Internationale Jugendprogramm gestoßen, bereits wenige Monate später war die Schule Langelohe die erste deutsche Hauptschule mit einer Lizenz als Programmanbieter. Die Programmeinführung wurde zu einem riesigen Erfolg - und die im Herbst 1998 erschienene Dokumentation die bis heutige wichtigste Arbeitshilfe für den Programmstart. Entscheidend war, dass er von Anfang an den Kreisjugendring Pinneberg in die Aufbauarbeit einbezog, der über das vom Land Schleswig-Holstein geförderte Modellprojekt neben Frauen bald zur zweiten Säule des Programmaufbaus im Norden wurde.
Zum bundesweiten Modell wurde die in Elmshorn unter Frauens Leitung begonnene kommunale Programmorganisation. Programmanbieter ist seit 1999 die Stadt Elmshorn selbst, mit fünf Schulen und zwei Jugendhäusern als Anbieterstellen. Noch im selben Jahr folgten die Nachbarstädte Barmstedt und Quickborn und im Jahr 2000 Uetersen. „Das baden-württembergische Osterburken ist jetzt die nächste Stadt, die diesem Beispiel folgt“, erklärte Bundeskoordinator Klaus Vogel. Innovation aber auch sonst: so sind zum Beispiel die ersten Expeditionen per Kanu und Pferd an der Schule Langelohe durchgeführt worden.
Der Trägerverein des deutschen Programms ernannte Pitt Frauen 1999 zum ersten Regionalkoordinator und wählte ihn in seinen Vorstand. Im selben Jahr errang die Schule Langelohe beim „Goldenen Floh 1999“, dem „Oscar“ für schleswig-holsteinische Schulen, den dritten Platz. Drei Programmteilnehmerinnen der Elmshorner Hauptschule durften bei der spannenden Endausscheidung in Bordersholm aus der Hand von Ministerpräsidentin Heide Simonis den mit 3000 Mark dotierten Preis entgegennehmen. Im Februar 2000 erhielt Frauen – ebenfalls aus den Händen von Frau Simonis – den Walter-Damm-Preis des Kreises Pinneberg. Letzter großer Erfolg war das Bundestreffen 2001 in Barmstedt und Elmshorn.
Den Herzinfarkt vor drei Wochen und die Beipassoperation am Montag hat Pitt Frauen gut überstanden, seit gestern ist er wieder daheim in Elmshorn. „Wir sind mehr als glücklich darüber, dass es unserem Jugendprogrammpionier wieder gut geht“, sagte Klaus Vogel. „Die Party holen wir halt später nach.“
