Bis die Gruppe auf diese Lösung zur Mittelbeschaffung für das Mittagessen kam, dauerte es etwas. Das Geld war dann aber sehr schnell verdient...
Gratulation zur Hochzeit, Helle und Katja!
von Klaus Vogel
Textnummer: 655701
Erstellt am 2008/09/13, zuletzt geändert am 2008/09/17
Während der NETZWERK-Sommerpause hat Frank Heck, wie „Helle“ in Wirklichkeit heißt, seine Katja geheiratet. Seit seiner Gründung berichtete das Jugendprogramm-Magazin regelmäßig über seine Leistungen und freut sich nun umso mehr über die Hochzeit.
von Klaus Vogel
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Während der NETZWERK-Sommerpause hat Frank Heck, wie „Helle“ in Wirklichkeit heißt, seine Katja geheiratet. Seit seiner Gründung berichtete das Jugendprogramm-Magazin regelmäßig über seine Leistungen und freut sich nun umso mehr über die Hochzeit.
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„Helle“ war von Anfang an dabei. Gold-Absolvent (1998), Gruppenleiter bei rund einem Dutzend internationaler Begegnungen (vor allem, aber nicht nur, bei deutsch-israelischen), NETZWERK-Fotoreporter (mit einem Platz beim Wettbewerb 2001!), Gutachter in Wildnisgebieten, Teamer bei Programm- und Expeditionslehrgängen, Organisator bei Bundestreffen, Mitglied im Programmausschuss – es gibt kaum etwas, was Frank Heck für das Internationale Jugendprogramm NICHT gemacht hat. 1999 verfasste er eine der ersten wissenschaftlichen Arbeiten zum Programm, ihm vor allem haben wir „City Bound“ als Abenteuermethode zu verdanken (die erfolgreiche Premiere 2001 in Würzburg wurde in einem NETZWERK-Artikel beschrieben). Im NETZWERK-Archiv ist er allgegenwärtig; 1996 widmete ihm das Magazin eines der ersten Teilnehmerporträts, zum Dreißigsten gratulierte es 2001 in einem Artikel. Mit den Videos zu „Himalaja IV“, das er leitete, hat ihm Tony nebenbei ein Hochzeitsgeschenk gemacht! Seit es ihn nach Abschluss der Referendarzeit als Sonderschullehrer endgültig nach Mittelfranken (Nürnberg / Fürth) verschlug, sieht man ihn seltener, vorläufig letzter Auftritt für den Trägerverein war die Leitung der „Biwakplätze-Suchgruppe“ beim Multiplikatorenwochenende 2005 in der Sippachsmühle.
Seinen Kindern und Enkeln wird er sicher eher von den vielen Abenteuern im Zusammenhang unserer langen gemeinsamen Zeit erzählen, vielleicht auch seiner Katja. Unvergesslich der „Angriff der Mörderkühe“ im Sommer 1995 bei der Überwachung der deutsch-schottischen Goldexpedition im Allgäu (für Karsten, damals gerade Zehn, „der schönste Tag in meinem Leben“) – und später die erlebnisreiche „Heimfahrt“ von München. Oder der Tanzabend anderthalb Jahre später im „Four Arches“ irgendwo im tiefsten Nordirland mit manch finsteren Gesellen, im April 1999 die lange Nacht auf der „MS Cinderalla“ zwischen Helsinki und Tallin und kurz darauf die schwierige Fahrt auf dem Motorschlitten in Nordfinnland, die Abende in den Häusern von Aviva in Alfe Menashe und Esam in Taipeh im Sommer 2000 in Israel, die Verlängerung von „Himalaja IV“ im Januar 2001 wegen „Transportunfähigkeit“, ... Die Wahnsinns-Idee, sich beim Teamerlehrgang mit Dörte Westphal 2001 das Geld für das Mittagessen dadurch zu verdienen, dass man sich von Schülern am Alex gegen Bares anmalen lässt, konnte nur von ihm stammen! Das „Checken“ im alten BMW wird den vielen Leuten, die bei den unterschiedlichsten Anlässen mit ihm in unserem ersten Auto saßen, immer in lebhafter Erinnerung bleiben.
Führungsstärke musste Frank, der Leiter von „Israel 1999“, vor allem nach dem plötzlichen Tod des israelischen Gruppenleiters Avi First beim Abschussfest im Hohenstadter Grund zeigen. NETZWERK schrieb dazu: „Der Freitag, der letzte Tag der Israeli in Osterburken (die tschechischen Gäste waren bereits auf der Heimfahrt) stand ganz im Zeichen des Todes von Avi. Um 9 Uhr trafen sich alle im Jugendcafé, das – ebenso wie das nahe „Wiesental“ – den ganzen Tag zu Gesprächen in kleineren und größeren Gruppen genutzt wurde. Dort wurde auch eine gemeinsame abendliche Feierstunde vorbereitet, an der auch Bürgermeister Burger und Pfarrer Scholz aus Eberstadt mitwirkten. Parallel wurden im Koordinationsbüro und vor allem im Rathaus, das bereits zuvor bei der Beschaffung der Abstammungsurkunde für Avi eine große Hilfe gewesen war, die nicht einfachen organisatorischen Fragen geklärt. Am Samstag erfolgte – begleitet durch Frank Heck, Henk Verwoerd und Jan Spießberger – die Fahrt nach Frankfurt, wo auch Tony, von der israelischen Botschaft in Bonn kommend, wieder zur Gruppe stieß. Am Sonntag früh ging dann der Flieger nach Israel, dank der Bemühungen der Stadt Osterburken und dem Einsatz von Tony Barnes mit dem Leichnam Avis an Bord. Kurz danach flogen schließlich auch Frank und Tony nach Israel, wo sie mit der gesamten israelischen Gruppe, die spontan weiter zusammengeblieben war, an der Beerdigung Avis teilnahmen und auch seine Familie besuchten.“
Danke für alles – und alles Gute zusammen!
