Das Programm an der Realschule Osterburken: Einführung
von Klaus Vogel
Textnummer: 658600
Erstellt am 2008/10/22, zuletzt geändert am 2008/10/22
Als erste deutsche Schule führte 1993 die Realschule Osterburken (RSO) das Internationale Jugendprogramm ein. Sechs Schülerinnen und Schüler der 9a ließen sich zusammen mit einer GTO-Schülerin auf ein Abenteuer ein, dem sich seither über 100 weitere Schulen, Gruppen, Heime und sogar Unternehmen anschlossen.
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Als erste deutsche Schule führte 1993 die Realschule Osterburken (RSO) das Internationale Jugendprogramm ein. Sechs Schülerinnen und Schüler der 9a ließen sich zusammen mit einer GTO-Schülerin auf ein Abenteuer ein, dem sich seither über 100 weitere Schulen, Gruppen, Heime und sogar Unternehmen anschlossen.
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Als erste deutsche Schule führte 1993 die Realschule Osterburken (RSO) das Internationale Jugendprogramm ein. Sechs Schülerinnen und Schüler der 9a ließen sich zusammen mit einer GTO-Schülerin auf ein Abenteuer ein, dem sich seither über 100 weitere Schulen, Gruppen, Heime und sogar Unternehmen anschlossen. Heute ist die damalige Rektorin Ehrenmitglied des Trägervereins, der damalige Bürgermeister Vorsitzender des Beirats und Osterburken die deutsche „Programmhauptstadt“ mit der Alten Bahnmeisterei als Zentrale.
Von Osterburken aus hat das Programm seinen Weg nach Finnland (1998), Polen (2004) und die Schweiz (2005) gefunden, über Finnland nach Estland, Lettland und Litauen und vor allem Russland. Alle waren überrascht, als sich zur Sommerschule 2008 eine Teilnehmerin aus Ulan Bator anmeldete; inzwischen wird die Programmeinführung in der Mongolei intensiv vorbereitet. Im nächsten Schritt soll Ende November eine achtköpfige Delegation nach Osterburken kommen, im August 2009 geht’s erstmals in die Mongolei!
Von Anfang an wurde das Programm als internationales Lernfeld genutzt. Katharina führte ihre Gold-Expedition im Sommer 1994 zusammen mit britischen Sea Cadets im Allgäu durch, Sebastian und Dominik 1995 mit Handelschülerinnen aus Edinburgh. Ebenfalls 1995 vertrat die RSO zusammen mit dem Institut Dr. Flad Deutschland beim 50. VE Day in London. „Unsere Schule ist die Welt“ wurde zum Motto des Programms, das Osterburkener inzwischen in alle Kontinente und die halbe Welt nach Osterburken führte.
Zum Entwicklungslabor des deutschen Programms wurde die Realschule Osterburken wegen ihres Ganztagesbetriebes. So konnten die Teilnehmer nicht nur Vereinsaktivitäten und private Hobbys einbringen, sondern auch Arbeitsgemeinschaften, Hobbygruppen und Schuldienste. Vor diesem Hintergrund wurden zum Beispiel in Osterburken 2002 die ersten Schülermentoren und 2004 die ersten Jugendreporter ausgebildet. Umgekehrt diente der Programmteil Dienst 2005 als Orientierungshilfe bei der Einführung des „TOP SE“.
Ziel des Programms ist die persönliche Entwicklung. Den schriftlichen Beweis dafür lieferte 2005 die Diplomarbeit von Tabea Kroll (Evangelischen Fachhochschule Nürnberg). Im Frühjahr 2008 berichtete Jens Schindele, ehemaliger RSO-Schüler, bei Olympus in Hamburg von seinen Erlebnissen und Erfahrungen. „Was Sie mit Hilfe des Programms gelernt haben, wäre für unsere Personalabteilung genauso wichtig wie Ihr Universitätsdiplom“, hieß es dann – und seither unterstützt das Unternehmen das deutsche Programm.
