Sebastian aus Osterburken war mit 18 Jahren der jüngste Teilnehmer des ersten Abenteuer- und Hilfsprojekts im Himalaja.
Abenteuer und Hilfe auf dem Dach der Welt
von Klaus Vogel
Textnummer: 086402
Erstellt am 2005/05/14, zuletzt geändert am 2008/09/02
Kooperationspartner beim ersten „Abenteuer und Hilfsprojekt im Himalaja“ waren der DRK Kreisverband Buchen, das Nepalesische Rote Kreuz sowie ein Sherpa-Gruppe. Zu den Teilnehmern der Jugendbegegnungsmaßnahme gehörte auch der 18jährige Sebastian aus Osterburken.
Kooperationspartner beim ersten „Abenteuer und Hilfsprojekt im Himalaja“ waren der DRK Kreisverband Buchen, das Nepalesische Rote Kreuz sowie ein Sherpa-Gruppe. Zu den Teilnehmern der Jugendbegegnungsmaßnahme gehörte auch der 18jährige Sebastian aus Osterburken.
„Ich bin tief beeindruckt von Land und Leuten, glücklich und zufrieden über den Verlauf des Erste-Hilfe-Projekts und immer noch etwas mitgenommen von der Ersteigung des Kala Pattar.“ So ähnlich wie der 18jährige Sebastian Kurz aus Osterburken beschrieben alle zwölf deutschen Teilnehmer bei der Ankunft im Frankfurter Flughafen ihre Gefühle nach dem Abschluß des ersten „Himalayan Adventure and Aid Project“. Die Erwartungen haben sich also erfüllt, die lange Vorbereitung und die weite Reise sich gelohnt? „Nepal und vor allem die zweiwöchige Tour mit unseren nepalesischen Freunden war das größte Erlebnis meines Lebens, das ideale Projekt – herausfordernd und lehrreich.“
Sehr zufrieden mit der Pilotmaßnahme des Internationalen Jugendprogramms auf dem „Dach der Welt“ zeigt sich auch Projektleiter Tony Barnes (Weinheim). „Abenteuer, Begegnung, Hilfe: wir hatten die richtige Vorbereitung und vor allem die richtigen nepalesischen Partner, um alle diese Ziele zu erreichen und so den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit zu legen. Besonders wichtig war der vierwöchige Vorbereitungsbesuch von Sundar Sherpa im Herbst in Deutschland.“
Im Mittelpunkt des dreiwöchigen Projekts stand eine Trekking-Tour im Mount Everest-Gebiet von Lukla (2.850 m) über Namche Bazar zum 5.554 m hohen Kala Pattar und zurück, eine der berühmtesten Wanderungen der Welt. Es verstand sich von selbst, daß die Sherpas nicht als Träger eingesetzt wurden: jeder trug sein Gepäck selbst. In vier Dörfern entlang der Route erhielten Einheimische erstmals Unterricht in Erster Hilfe, jeweils einen halben Tag. Außerdem verteilte die Gruppe dabei nach einer entsprechenden Einweisung insgesamt 24 auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnittene, vom Nepalesischen Roten Kreuz konzipierten Erste-Hilfe-Koffer. So wurde – ebenfalls eine Premiere – eine medizinische Notversorgung in den Bergdörfern, in denen es weder Ärzte oder Arztbesuche gibt, sichergestellt.
Kooperationspartner bei der Pilotmaßnahme waren das Internationale Jugendprogramm in Deutschland, das Nepalesische Rote Kreuz sowie eine unabhängige, am Jugendprogramm interessierte Gruppe von Angehörigen des Sherpa-Volkes. „Wir sind uns sicher, daß bei der Folgemaßnahme im nächsten Winter auch Teilnehmer aus anderen Ländern die Chance zu Abenteuer, Begegnung und Hilfe, die unser Projekt bietet, nutzen werden und dadurch das Projekt noch internationaler wird“, meinte Barnes weiter.
Obwohl es sich beim „Himalayan Adventure and Aid Project“ um ein Projekt im Sinne des Jugendprogramms handelt, muß man aber nicht unbedingt Programmteilnehmer sein, um mitmachen zu können. Barnes: „Das Projekt ist offen für alle, die sich aktiv beteiligen wollen und die erforderliche Fitneß mitbringen – soweit Plätze vorhanden sind.“ Nähere Informationen gibt es beim Koordinationsbüro (s. Anschrift), Anmeldeschluß für das Projekt 2000 ist der 23. Juli 1999.
