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Beraterlehrgang 2010: Gruppenfoto

„Beratungsjahr 2011“ mit Pilotlehrgang vorbereitet

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 706301

Erstellt am 2010/12/30, zuletzt geändert am 2011/02/12, begonnen am 0573

Über fünf Jahre nach Vorstellung der Grundkonzeption fand in der Alten Bahnmeisterei zwischen den Jahren der erste Beraterlehrgang statt. Der Pilotkurs im winterlich verschneiten Osterburken wurde von Bundeskoordinator Klaus Vogel geleitet; sechs angehende Berater – allesamt Goldabsolventen und bereits Mitglieder des Trainerkreises – nahmen teil.

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Über fünf Jahre nach Vorstellung der Grundkonzeption fand in der Alten Bahnmeisterei zwischen den Jahren der erste Beraterlehrgang statt. Der Pilotkurs im winterlich verschneiten Osterburken wurde von Bundeskoordinator Klaus Vogel geleitet; sechs angehende Berater – allesamt Goldabsolventen und bereits Mitglieder des Trainerkreises – nahmen teil.

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Über fünf Jahre nach Vorstellung der Grundkonzeption fand in der Alten Bahnmeisterei zwischen den Jahren der erste Beraterlehrgang statt. Der Pilotkurs im winterlich verschneiten Osterburken wurde von Bundeskoordinator Klaus Vogel geleitet; sechs angehende Berater – allesamt Goldabsolventen und bereits Mitglieder des Trainerkreises – nahmen teil. Inhaltliche Grundlage war das Kapitel „System der Programmarbeit“ im 3. Band des Programmhandbuchs, Anleitungen der Leitermappe u.a. zu Vor-Ort-Besuchen und Entwicklungsplan sowie die die Unterlagen des Leitungslehrgangs zum EFQM-Modell 2010. Praktischer Zweck war die Wegbereitung ins „Beratungsjahr 2011“.

Beratungsfixpunkte sind der Abschluss der Pilotprojekte zur Programmeinführung und zur Erweiterung der Lizenz auf die Goldstufe bzw. mehrere Anbieterstellen sowie die turnusmäßige Lizenzerneuerung. Wie im August in NETZWERK angekündigt und im Dezember-Rundbrief erläutert, wird diese direkte Hilfesstellung 2011 zum ersten Mal einen Schwerpunkt des Jahresprogramms bilden. Zunächst werden „Neulinge“ im Fokus stehen; sodann werden im Sinne der „Leuchtturmstrategie“ Programmanbieter mit Lizenzerweiterungen folgen, woraufhin nach und nach auch das Gros der „einfachen“ Anbieter zum Zuge kommen wird.

Zu Beginn machte Vogel deutlich, dass sich der Trägerverein mit dem aufwändigen Programm nur deshalb ein ergänzendes direktes Bild der Programmarbeit vor Ort verschaffen werde, um effektive „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Bezug auf deren Weiterentwicklung leisten zu können. „Es geht nicht um Besserwisserei oder gar Kontrolle, sondern um das an den Eindrücken orientierte Gespräch darüber, wie man das organisatorische Fundament stärken, sich die Arbeit erleichtern und die Erfahrung der Teilnehmer weiter verbessern kann“, so Vogel. Genauso wichtig wie der eigentliche Besuch sei dessen gemeinsame Vorbereitung durch Beratertandem und Programmanbieter.

Für die Teilnehmer stand nun die Aufgabe an, mittels Kurzreferaten in die Tiefen des Lizenzsystems und der Kriterien für Programmanbieter einzudringen. Themen waren Lizenzordnung, Arbeitsteam, die „Sechs organisatorischen Säulen“ und das Hilfesystem. Die breite Palette der Selbsthilfekonzepte, die der Trägerverein den Programmanbietern zur „Installation“ bereitstellt, wurde wegen ihrer Bedeutung für die Beratung eigens erörtert. Bevor das Seminar für die 19. Mitgliederversammlung unterbrochen wurde, machten sich die Gruppe mit der Dokumentation der Programmarbeit in der Leistungsübersicht, den Anbieterordnern und der Online-Verwaltung vertraut.

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt war mit dem Entwicklungsplan ein besonders wichtiges – und deshalb auch verpflichtendes – Selbsthilfekonzept. Da im Entwicklungsplan alle Organisationen, die das Programm einsetzen, die mittelfristige Strategie der Programmarbeit beschreiben, ist er gleichzeitig Ausgangs- und Endpunkt jeder Beratung. In diesem Zusammenhang wurde auch das EFQM-Modell 2010 im Detail erläutert, das inzwischen vom Weltprogramm ebenso wie vom Trägerverein als Entwicklungsgrundlage verwendet wird und deshalb auch Kern des Leitungslehrgangs ist.

Das restliche Programm war geprägt von Vorbereitungen für das „Beratungsjahr 2011“. Die Teilnehmer wählten die Kandidaten für die ersten Vor-Ort-Beratungen aus, erstellten einen Ablaufplan für das Jahr 2011, entwarfen einen Anbieter-Rundbrief, der die Beratung zum Thema haben wird, entwarfen die Vorlage für eine übersichtliche Leistungskarte, die die Berater zusammen mit dem Gastgeber erstellen werden und überarbeiteten die im Seminarverlauf entstandenen Flip-Charts. Trotz dieses arbeitsamen Programms waren viele wichtige Punkte am Ende des Lehrgangs nur angerissen, andere gar nicht behandelt worden.

„Ich denke aber, die grobe Richtung ist jetzt allen klar,“ so Vogel zum Abschluss. „Viele Details werden über das Intranet ausgearbeitet, anderes bei den Vorbereitungswochenenden für die Beratungen fertiggestellt werden.“ Zur Belohnung der Strapazen unternahmen die frischgebackenen Berater nun die traditionelle Weihnachtswanderung zur Brauerei „Spall“ in Ballenberg, wie immer ein großes Vergnügen und in diesem Jahr erstmals im Tiefschnee. Im zugehörigen Gasthaus „Ochsen“ fand ein erfolgreiches Seminar einen gelungenen Abschluss.