Beim fünftägigen Gutachterlehrgang 2009 im Schwarzwald dienten Gold-Expeditionen der Schule Schloss Salem als Anschauungs- und Übungsobjekt. Während ihrer Tour wurden die Gruppen von ihren Gutachtern bei unterschiedlichen Tätigkeiten beobachtet. Hier besuchen gerade Paul, Thekla und Oguz das 1300 Meter hoch gelegene Biwak einer Gruppe.
„Schwarzwald 2009“: Erster „kompakter“ Gutachterlehrgang durchgeführt
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 672601
Erstellt am 2009/06/07, zuletzt geändert am 2009/07/08
Beim fünftägigen Pilotlehrgang in Fischbach am Schluchsee war der Anerkennungslehrgang in die „begleitete Praxis“ der angehenden Gutachter in Wildnisgebieten integriert; als Übungsobjekt dienten Gold-Expeditionen der Schule Schloss Salem im Wildnisgebiet Hochschwarzwald.
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Beim fünftägigen Pilotlehrgang in Fischbach am Schluchsee war der Anerkennungslehrgang in die „begleitete Praxis“ der angehenden Gutachter in Wildnisgebieten integriert; als Übungsobjekt dienten Gold-Expeditionen der Schule Schloss Salem im Wildnisgebiet Hochschwarzwald.
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Beim fünftägigen Pilotlehrgang in Fischbach am Schluchsee war der Anerkennungslehrgang in die „begleitete Praxis“ der angehenden Gutachter in Wildnisgebieten integriert; als Übungsobjekt dienten Gold-Expeditionen der Schule Schloss Salem im Wildnisgebiet Hochschwarzwald. Wie beim „echten“ Verlauf des Gutachtens begann der Kurs mit der Kontrolle der Routenplanungen („Erstkontakt“) und endete mit dem Ausfüllen der Begleithefte, das vom ersten Lehrgangstag an vorbereitet worden war („Schlussgespräch“).
Der theoretische Teil des Lehrgangs orientierte sich wie immer an den „Richtlinien für Gutachter in Wildnisgebieten“, der neue praktische Teil ermöglichte es, die Fixpunkte vom Erhalt der Routenplanungen bis zum Schlussgespräch „live“ durchzuspielen. Über die gemeinsam vor- und nachbereiten Gruppenbesuche konnten sich die Gutachter mit dem in Bezug auf Anstiege und Wetter recht anspruchsvollen Wildnisgebiet Hochschwarzwald intensiv vertraut machen.
Ein wichtiges grundsätzliches Thema war die Zielsetzung, d.h. der sachliche Fokus jeder Expedition, einschließlich der aus ihr resultierenden Aktivitäten während der Tour und deren Aufbereitung im Bericht. Als Planungshilfe für Expeditionsgruppen wurde ein Arbeitsblatt „Zielsetzung der Expedition“ entwickelt, außerdem nach britischem Vorbild die Streckentabelle um Felder für die Zielsetzung und die damit verbundenen Aktivitäten ergänzt (vgl. gesonderten NETZWERK-Bericht).
Mit der Teilnahme am Lehrgang haben sich Paul Carpenter (Internationale Schule Brüssel), Dagmar Dietel, Anuschka Hilke, Gesa Meyer-Wiefhausen, Gaby Ottenroth und Thekla von Oven (alle Schule Schloss Salem) sowie Oguz Sayan und Marco Salm (beide Trägerverein) als Gutachter für das Wildnisgebiet Hochschwarzwald qualifiziert. Wie bei allen Multiplikatoren gilt diese Zertifizierung für drei Jahre und die Erneuerung erfolgt durch die Teilnahme an den Fortbildungen.
Lehrgangsleiter Klaus Vogel bedankte sich bei Programmleiterin Dagmar Dietel und der Schule Schloss Salem für die Bereitschaft, die Gold-Expeditionen als Anschauungs- und Übungsobjekt für den Gutachterlehrgang zur Verfügung zu stellen und so diese neue praktische Form überhaupt erst zu ermöglichen. „Wir hoffen alle, dass diese vorbildliche Offenheit Schule macht und der kompakte Gutachterlehrgang bald regelmäßig stattfinden kann“, so Vogel.
„Schwarzwald 2009“ ist Teil der mit dem europäischen Trainerlehrgang im März begonnenen „Multiplikatorenoffensive“ des Trägervereins. Nächster Schritt ist die Sommerschule 2009, bei der eine ganze Reihe neuer Trainer ihr Zertifikat erwerben werden.
