„Ein finnisches Programm wäre auch für Deutschland ein Schritt nach vorn“
von Klaus Vogel
Textnummer: 130802
Erstellt am 2005/02/03, zuletzt geändert am 2008/09/02
Im Grußwort zum ersten deutsch-finnischen Kooperationsseminar im September 1998 sagte Klaus Vogel, dass es das Ziel sei, „das gerade die ersten eigenen Schritte unternehmende deutsche Programm mit Schwächen und Stärken so zeigen, wie es ist“.
Im Grußwort zum ersten deutsch-finnischen Kooperationsseminar im September 1998 sagte Klaus Vogel, dass es das Ziel sei, „das gerade die ersten eigenen Schritte unternehmende deutsche Programm mit Schwächen und Stärken so zeigen, wie es ist“.
Ich freue mich, ebenso wie der Schirmherr, Erich Erbgraf von Waldburg-Zeil und alle Mitwirkenden beim einwöchigen Programm, sehr über den Besuch Ihrer Gruppe aus Finnland.
Es ist schade, dass ich zu Ihrer Begrüßung nicht persönlich anwesend sein kann und Sie erst am Mittwoch in Sinsheim treffen werde. Aber am Montag beginnt in Baden-Württemberg wieder die Schule, und da werde ich auch gebraucht. Außerdem werden Pitt, Katharina und die anderen, bei denen ich mich auch im Namen des Erbgrafen hier herzlich bedanken möchte, mich gut vertreten.
Meine Abwesenheit zeigt Ihnen „live“ ein wichtiges Merkmal des jungen deutschen Programms: alle Arbeiten bis hin zum Koordinationsbüro als sozusagen „nationaler Schaltstelle“ werden ehrenamtlich erledigt. Das hat zwar viele Vorteile, aber auch den großen Nachteil, dass Termine – nicht nur der jetzige mit Ihnen – oft schwierig sind.
Nach dem Grundsatz, Ihnen das gerade die ersten eigenen Schritte unternehmende deutsche Programm mit Schwächen, aber sicher auch Stärken (da sind wir ganz selbstbewusst!) so zeigen, wie es ist, wollen wir die ganze Woche verfahren. Nur so können Sie die Erfahrungen mitnehmen, die Ihnen eine wirkliche Hilfe sein werden.
Ihr Besuch bedeutet uns sehr viel. Nicht nur, weil wir erstmals einem anderen Land zeigen dürfen, was wir in den letzten vier Jahren gemacht haben und ganz sicher nicht nur, weil er in der Öffentlichkeit, das kann man jetzt schon sagen, sehr gut aufgenommen wird. Der Aufbau des deutschen Programms ist eng verbunden mit seiner Entwicklung auf dem noch schwachen Kontinent insgesamt, und wenn das Programm, was wir uns alle wünschen, in Finnland eingeführt werden wird, ist das für uns – und das Programm in Europa insgesamt – ein sehr wichtiger Schritt nach vorn. Dies soll ich Ihnen auch im Auftrag von Shirley Price, der Leiterin des Europabüros des Weltverbandes sagen, die Sie hier auch gerne begrüßt hätte, aber leider kurzfristig absagen mußte.
Jedes neue Land drückt dem Jugendprogramm in gewisser Weise seinen Stempel auf. Die große finnische Outdoor-Tradition, über die wir hoffentlich während Ihres Besuches viel mehr erfahren werden, wäre für das Weltprogramm und natürlich auch für uns als Partner eine mindestens ebenso große Bereicherung wie die Gründung von Outward Bound Finnland für Outward Bound International.
Herzlich Willkommen!
