Die Draisinenfahrt in Ratzeburg gehörte zu den Höhepunkten im umfangreichen Beiprogramm des deutsch-finnischen Fachkräfteaustausches.
Finnland 5: „Auf Wiedersehen in Finnland!“
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 071900
Erstellt am 2008/10/23, zuletzt geändert am 2008/10/23, begonnen am 2002/09/09
Die Treffen mit Anbietern aus Schleswig-Holstein und Hamburg boten im September 2002 Gelegenheit, sich einen lebendigen Eindruck von der schnellen Ausbreitung seit dem ersten Besuch im September 1998 und der Qualität der Programmarbeit im Norden zu verschaffen.
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Die Treffen mit Anbietern aus Schleswig-Holstein und Hamburg boten im September 2002 Gelegenheit, sich einen lebendigen Eindruck von der schnellen Ausbreitung seit dem ersten Besuch im September 1998 und der Qualität der Programmarbeit im Norden zu verschaffen.
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Der Erfolgsgeschichte des deutsch-finnischen Kooperation in Sachen Internationales Jugendprogramm hat mit dem fünften Fachkräfteaustausch, der in der vergangenen Woche in Hamburg und Schleswig-Holstein stattfand, ein weiteres Kapitel hinzugefügt worden. Die Besuche bei Programmanbietern und Anbieterstellen boten den ausländischen Gästen Gelegenheit, sich einen lebendigen Eindruck von der schnellen Ausbreitung seit dem ersten Besuch im September 1998 und der Qualität der Programmarbeit im Norden zu verschaffen. Umgekehrt verschaffte das abschließende Seminar am Ende der Woche den deutschen Teilnehmern einen gründlichen Einblick in die Situation des äußerst dynamischen finnischen Jugendprogramms, das, im Anschluss an den ersten Austausch gegründet, inzwischen die Einführung des Programms in Estland und Russland initiiert hatte.
„Die Woche im Norden bot aber auch für mich eine einmalige Möglichkeit, die Pionierarbeit im Norden – mit dem Empfang im Hamburger Rathaus und der Verleihfeier in Egenbüttel als besonderen Highlights – live kennen zu lernen und vor allem mit vielen Mitarbeitern des Programms ins Gespräch zu kommen“, sagte Bundeskoordinator Klaus Vogel. Dabei seien nicht nur zahlreiche wichtige Absprachen getroffen, sondern der Schulterschluss mit dem Bundesprojekt sei insgesamt deutlich weiter vorangekommen. „Besonders freue ich mich natürlich darüber, dass der Arbeitskreis Expeditionen zwei erfahrene neue Mitarbeiter erhalten hat und dass unsere Lübecker Freunde bereits die November-Tagung organisieren“, erkärte Vogel weiter.
Als Ergebnis des Seminars werden im Jahr 2003 erstmals zwei gemeinsame Jugendbegegnungen in Deutschland und Finnland zum Programmteil Expeditionen durchgeführt werden. Damit Anbieter selbst weitere Maßnahmen auf direktem Weg absprechen können, sollen auf den beiden Websites „Schwarze Bretter“ eingerichtet werden, auf denen Möglichkeiten angeboten und Wünsche dargestellt werden können. Angehende junge Leiter sollen mit einer multinationalen „Young Leaders’ Conference“ angesprochen werden. Außerdem wird es im Jahr 2003 zwei Fachkräfteaustausche geben: im Frühjahr einen fünftägigen Anbieter-Austausch in Finnland und im Herbst ein viertägiges Führungsseminar in Deutschland.
Der finnische Delegationsleiter, Nationalkoordinator Jukka Ruotsalainen, und Bundeskoordinator Klaus Vogel bedankten sich abschließend bei Delegationsleiter Dirk Ziegenhagen (Realschule Egenbüttel) und Organisatorin Birgit Hammermann (KJR Pinneberg) und den vielen anderen Mitwirkenden und Helfern in der Region für ein rundum gelungenes Programm. Die Woche sei nicht nur äußerst informativ und lehrreich gewesen, sondern habe, unterstützt durch ein liebevoll zusammengestelltes und spannendes Rahmenprogramm, auch sehr viel Spaß bereitet. Mit einem deutschen „Auf Wiedersehen in Finnland!“, lud Ruotsalainen zum baldigen Gegenbesuch ein.
Der Kontakt des Koordinationsbüros zum finnischen Erziehungsministerium begann im Frühjahr 1998. Bereits im Herbst fand der erste deutsch-finnische Fachkräfteaustausch statt, in dessen Ergebnis das finnische Jugendprogramm „Avartti“ im Frühjahr 1999 gegründet wurde. Weitere Treffen erfolgten ebenfalls im Frühjahr 1999 in Finnland, im Frühjahr 2000 in Deutschland und im Herbst 2001 wiederum in Finnland. Ein herber Rückschlag war der plötzliche Tod von Prof. Matti Telemäki, zusammen mit Olli Saarela vom Unterrichtsministerium die treibende Kraft der Programmeinführung in Finnland, im März 2001. Anfang Oktober ist Finnland Gastgeber der vierten Konferenz der Jugendprogramm-Region „Europa, Mittelmeer und Arabische Staaten“ (EMAS).
