Im Rahmen ihres einwöchigen Besuchsprogramms beim Internationalen Jugendprogramm in Deutschland wurde die fünfköpfige finnische Gruppe mit ihren deutschen Begleitern am Donnerstag im Rathaus der Römerstadt empfangen.
Osterburken: Bürgermeister Roland Burger empfing finnische Delegation
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 147900
Erstellt am 2009/06/23, zuletzt geändert am 2009/06/23, begonnen am 1998/09/17
Im September 1998 besuchte eine fünfköpfige finnische Gruppe das Internationalen Jugendprogramm in Deutschland. Im Rahmen ihres einwöchigen Besuchsprogramms wurden die Gäste mit ihren deutschen Begleitern zu Beginn des vierten Besuchstages im Rathaus der Römerstadt empfangen.
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Im September 1998 besuchte eine fünfköpfige finnische Gruppe das Internationalen Jugendprogramm in Deutschland. Im Rahmen ihres einwöchigen Besuchsprogramms wurden die Gäste mit ihren deutschen Begleitern zu Beginn des vierten Besuchstages im Rathaus der Römerstadt empfangen.
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Im September 1998 besuchte eine fünfköpfige finnische Gruppe das Internationalen Jugendprogramm in Deutschland. Im Rahmen ihres einwöchigen Besuchsprogramms wurden die Gäste mit ihren deutschen Begleitern zu Beginn des vierten Besuchstages (Donnerstagmorgen) im Rathaus der Römerstadt empfangen.
Bürgermeister Roland Burger begrüßte die Gäste und freute sich darüber, dass man sich nun auch in Finnland für das Jugendprogramm interessiere. Es sei erstaunlich, welche Fortschritte das von Osterburken aus gestartete Projekt in kurzer Zeit gemacht habe und welche beeindruckenden Möglichkeiten es inzwischen jungen Leuten, die am Programm teilnehmen, biete. Dank des Engagements von Klaus Vogel, der von Osterburken aus das Projekt bundesweit koordiniere, und einer inzwischen stark gewachsenen Schar ehrenamtlicher Helfer aus den verschiedensten Vereinen und Gruppen, sei das Programm zu einer wesentlichen Bereicherung der Jugendarbeit in der Stadt und der ganzen Region geworden. Als Schirmherr des Jugendprogramms in der Region wünschte er dem deutschen Programm eine weiterhin so erfolgreiche Entwicklung und den finnischen Gästen eine ebenso gelungene Einführung des Programm in ihrem Land.
Heide Lochmann, Rektorin an der Ganztagesrealschule Osterburken sagte, dass sich die Entscheidung, vor viereinhalb Jahren an Schule die erste Pilotgruppe einzurichten, als richtig herausgestellt habe. Inzwischen sei das Programm sogar auf der Landesjugendkonferenz vorgestellt worden. Besonders wertvoll und wichtig sei das Programm für Jugendliche in der Großstadt; es sei zu hoffen, dass das Projekt, das sie auch weiterhin soweit möglich unterstützen werde, bald auch solche Problemgebiete erreichen werde. Eine besondere Freude sei es ihr immer wieder, wie auch heute ehemalige Schüler im Kreis der ehrenamtlichen Mitarbeiter zu treffen.
Olli Saarela, Leiter der Jugendabteilung im finnischen Schulministerium, bedankte sich im Namen der Gäste für die Einladung. Die ersten drei Tage in Elmshorn, Sinsheim und Osterburken hätten ein anschauliches und eindrucksvolles Bild von Einführung und Aufbau des Programms in Schule, Berufsausbildung und Jugendarbeit vermittelt, auf dessen Grundlage man nun in Finnland ein Konzept zur Einführung des Programms erstellen werde. Als nächster konkreter Schritt hierzu sei vom Ministerium ein finnisch-deutsches Wochenseminar im März 1999 in Finnland bereits fest eingeplant, zu dem er Klaus Vogel und weitere vier deutsche Vertreter herzlich einlud.
Außer Olli Saarela gehörten zur finnischen Delegation: Matti Telemäki, Professor an der Universität Oulu und Dozent an der Universität Tampere, Gründer von Outward Bound Finnland; Timo Heinola, Rektor der Fachhochschule HUMAK; Richard Wiren, Direktor von Outward Bound Finnland; Maija-Kaisa Kauppila, Leiterin des Jugendamts der Stadt Uusikaupunki.
