Seit Oktober 1998 gehören Kanulehrgänge zum Standardrepertoire des Trägervereins. Die meisten Angebote, wie hier der Aufbaukurs 2001 mit Frank und Sivia auf der Iller, finden im Allgäu statt.
Aufbaulehrgang Kanu 2001: „Diesmal gab es richtig was zu erleben!“
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 004202
Erstellt am 2008/08/05, zuletzt geändert am 2008/09/02
Hoher Pegel auf der Iller und häufige Regenschauer machten den Aufbaukurs Kanuwandern am Wochenende für Ausbilder und Teilnehmer zu einer besonderen Herausforderung. Trotz „Wasser rundum“ war die Stimmung aber bis zum Schluss ausgezeichnet, und alle Teilnehmer wollen weitermachen.
Hoher Pegel auf der Iller und häufige Regenschauer machten den Aufbaukurs Kanuwandern am Wochenende für Ausbilder und Teilnehmer zu einer besonderen Herausforderung. Trotz „Wasser rundum“ war die Stimmung aber bis zum Schluss ausgezeichnet, und alle Teilnehmer wollen weitermachen.
„Kanufahren ist einfach spitze!“, kommentiert Benedikt aus Osterburken das Kanu- Wochenende auf der Iller. Er hatte am „Aufbaulehrgang Kanuwandern“ auf der Iller im Oberallgäu teilgenommen – als einziger der Gruppe ohne Vorkenntnisse. Der GTO-Schüler weiter: „Da wir mit Kanadiern gearbeitet haben, war das aber kein Problem und wir konnten trotzdem gleich auf dem Fluss loslegen.“
Die Regenschauer am Samstag und der sehr hohe Pegel am Sonntag taten der Motivation der Lehrgangsteilnehmer keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. „Ich bin froh, dass die Abfahrt von Oberstdorf nicht wegen Hochwassers abgesagt wurde, so gab es richtig was zu erleben“, freut sich Jens aus Heidelberg. Und Dominik, Gewinner das Fotopreises 2000, grübelt darüber nach, wie man wohl am besten Schnappschüsse von so einer Wildwasserfahrt machen kann: „Schwierig, aber nicht unmöglich!“
Auch Trainer Oliver von „Sun-Fisch“, dem Kooperationspartner des Koordinationsbüros bei der Kanu-Ausbildung, ist beeindruckt. „Macht's bloß weiter!“, sagt er bei der Schlussbesprechung. Und die Wirtin der Alpenvereins-Hütte, die als Unterkunft diente, meint beim Abschied: „Jugendliche in dem Alter, die um 11 Uhr abends bereits im Bett liegen und schlafen, habe ich leider selten“. Ein bisschen anstrengend war das Paddeln natürlich auch...
Die nächsten Kanu-Termine stehen bereits fest. Als erstes findet auf der heimatlichen und im Vergleich zur Iller zahmen Jagst (es wurde Wildwasser I und II gefahren) eine Probetour mit beladenen Booten statt. Mitte Juli geht es dann in das polnische Masuren zu einer sechstägigen deutsch-polnischen Kanutour auf der „Czarna Hancza“. In den Pfingstferien 2002 wird schließlich – ebenfalls in Kooperation mit Sun-Fisch – der erste Wochenkurs durchgeführt. Vorgesehen ist bisher „Kajak für Fortgeschrittene“, bei entsprechendem Bedarf kann parallel aber auch ein Anfängerkurs durchgeführt werden.
Warum betreibt das Koordinationsbüro seit drei Jahren diesen Aufwand im Bereich Kanufahren? „Mit unserem Engagement wollen wir in erster Linie diese spannende Option für den Programmteil Expeditionen fördern und durch Arbeitshilfen, Kurse und Modellprojekte auf eine sichere Grundlage stellen“, erklärt Bundeskoordinator Klaus Vogel.
