Planspiel nur noch PC-basiert
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 634302
Erstellt am 2007/12/02, zuletzt geändert am 2008/09/02
Nach der „Generalprobe“ in Tornesch steht fest: das Planspiel wird ab sofort nur noch in der PC-Form durchgeführt und weiterentwickelt werden. Die Dokumentation erfolgt „nebenbei“ – lästige Formulare gibt es ab 2008 nicht mehr!
Nach der „Generalprobe“ in Tornesch steht fest: das Planspiel wird ab sofort nur noch in der PC-Form durchgeführt und weiterentwickelt werden. Die Dokumentation erfolgt „nebenbei“ – lästige Formulare gibt es ab 2008 nicht mehr!
Den größten „Entwicklungssprung“ bei den drei Standardkursen machte im Jahr 2007 der Leitungslehrgang in Form des Planspiels, das insgesamt drei Mal durchgeführt wurde. Inhaltlich brachte die Sommerschule 2007 mit der Orientierung an den „Sechs Schlüsselaufgaben“ die wichtigsten Fortschritte, methodisch das erste „Auswärtsspiel“ in Tornesch, wo die PC-Form verspätete Premiere hatte. Die Mitwirkung von Programmteilnehmern ist inzwischen bei Programm-, Expeditions- und Leitungslehrgang Standard.
„Da das PC-Netzwerk nicht funktionierte, mussten wir auf das Internet ausweichen und kamen nur auf 25 statt wie bei der Sommerschule auf 75 Spielzüge. Aber selbst unter diesen äußerst widrigen Umständen waren die Vorteile der PC-Form für uns klar zu erkennen“, so Karsten Vogel, der im Teamerkreis für das Planspiel verantwortlich ist. „Wir sind alle sehr denkbar, dass die Lehrgangsteilnehmer mit uns ausgehalten und dadurch diesen wichtigen Entwicklungsschritt ermöglicht haben.“
Wichtigstes „Plus“ der PC-Form ist es, dass die von den Spielgruppen erstellten Materialien nicht mehr am Kopiergerät vervielfältigt und „von Hand“ an die Zielgruppen verteilt werden müssen – jetzt genügt es, die entsprechenden Dateien im PC-Netzwerk zu „verschieben“. Die Kodierung der Dateinamen wurde auf Basis des Lehrgangs in Tornesch so weiterentwickelt, dass ab 2008 auf die lästigen Spielzugformulare vollständig verzichtet werden kann.
Auf Ausbilderseite hatte in Tornesch die „Planspiel-Teamermappe“ in Form von Karteikarten erfolgreiche Premiere. Die Karten für Grundszenarien, Phasen und Teilszenarien, Rollen, Aufgaben und Ereignisse, Eingangsspielzüge und Spielhinweise haben jeweils unterschiedliche Farben, der Inhalt steht der Spielleitung auch in Dateiform zur Verfügung. „Das ist ein sehr flexibles und offenes System, mit dem wir leicht auf den Spielverlauf reagieren können“, erklärt Karsten Vogel.
Unabhängig von der Form war bei allen drei Lehrgängen die „Spielzeit“ deutlich zu kurz. Die Dauer des Leitungslehrgangs wird deshalb im Jahr 2008 zunächst probeweise wieder auf 15 Stunden verlängert. Mit gezieltem „Input“ zu Beginn jeder Spielphase sollen darüber hinaus die bisherigen Wartezeiten mit Inhalt zu der jeweiligen Schlüsselaufgabe gefüllt werden. Dazu gehört insbesondere die neue „Version 2“ der Online-Verwaltung.
