Sommerschule 2011: Die Polizei, dein Freund und Helfer
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer: 724401
Erstellt am 2011/08/18, zuletzt geändert am 2011/08/18
Von ihrer besten Seite zeigte sich die Polizei bei der 6. Internationalen Sommerschule – bei einer Gruppe auf den Bahngleisen, einem Biwak unmittelbar neben der Straße, verschwundenen Afghanen und einem beim Rückwärtsfahren beschädigten Leih-Minibus.
von der NETZWERK-Redaktion
Textnummer:
Erstellt am: , geändert am:
Fotos:
Von ihrer besten Seite zeigte sich die Polizei bei der 6. Internationalen Sommerschule – bei einer Gruppe auf den Bahngleisen, einem Biwak unmittelbar neben der Straße, verschwundenen Afghanen und einem beim Rückwärtsfahren beschädigten Leih-Minibus.
***
Während es bei früheren Sommerschulen höchstens wegen der Sicherheit von Gästen aus Israel Polizeikontakt gab, war dieses Mal – vor allem wegen der „Expeditionsschiene“ der 6. Internationalen Sommerschule – alles ein bisschen anders. Schon bei der Probetour meldete sich die Bundespolizei mit der Nachricht, dass eine Gruppe den Kabelschacht neben den Bahngleisen mit einem Wanderpfad verwechselt und das Verbot, sich in Gleisnähe zu begeben, sträflichst missachtet hatte.
Der nächste Anruf kam in der ersten Expeditionsnacht vom Polizeirevier Buchen, das von Autofahrern über eine „im Freien zeltende Gruppe“ informiert worden war. Hier hatte allerdings alles seine Richtigkeit: die Gruppe befand sich auf dem vom Eigentümer zugeteilten Platz, hatte allerdings einem Wespennest ausweichen müssen und war so in Sichtweite der Straße geraten. Da zu so später Stunde in der Alten Bahnmeisterei niemand zu erreichen war, lief der Anruf in der Limesstraße auf, wo Christine geweckt wurde, die dann die Verantwortlichen informierte…
Am zweitletzten Expeditionstag erhielt die Alte Bahnmeisterei schließlich vereinbarungsgemäß Besuch von zwei Beamten des Postens Adelsheim; Hintergrund war in diesem Fall eine kleine „Afghanistan-Krise“. Einer der beiden afghanischen Delegierten hatte sich wegen eines Notfalls in der Familie daheim in Kabul am Sonntag verabschiedet, der andere war aber nach der mit der Sommerschulleitung vereinbarten zweitägigen Unterstützung bei der Organisation des Rückflugs nicht wieder nach Osterburken zurückgekommen.
Bei ihrem Besuch in der Zentrale nahmen die Beamten auch den Schaden an dem in Heidelberg geliehenen „Bermuda-Minibus“ auf, der gleich nach der Überfahrt (danke, Oguz!) beim Rückwärtsfahren entstanden war (die Gäste benötigten diese offizielle Meldung für die Schadensregelung durch die Versicherung). Die beiden Polizisten ließen sich am Rande ausführlich über die Viertagestouren informieren und zeigten sich beeindruckt von den Routenplanungen.
