Rheinland-Pfalz: Bildungsausschuss beschließt FDP-Antrag zum Schülerpass
Pressemitteilung der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz
Textnummer: 667800
Erstellt am 2009/04/02, zuletzt geändert am 2009/04/02
Der Schülerpass stelle ein Instrument zur Dokumentation der vielfältigen Projekte und Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierung dar und ermögliche es den Schülerinnen und Schülern erworbene Kenntnisse nachzuweisen, so die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Morsblech.
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Der Schülerpass stelle ein Instrument zur Dokumentation der vielfältigen Projekte und Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierung dar und ermögliche es den Schülerinnen und Schülern erworbene Kenntnisse nachzuweisen, so die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Morsblech.
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MAINZ, 23.01.2009 – Die stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Nicole Morsblech begrüßt, dass der Bildungsausschuss einem Entschließungsantrag der FDP-Fraktion zur Einführung des so genannten Schülerpasses beziehungsweise vergleichbarer Dokumentationsmöglichkeiten einstimmig zugestimmt hat. Der Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt sei für junge Menschen ein entscheidender und prägender Schritt. Sie müssten in die Lage versetzt werden, sich in Zeiten der Globalisierung und des internationalen Wettbewerbs beruflich besser zu orientieren.
In Rheinland-Pfalz gebe es erfreulich viele Möglichkeiten, etwa durch Betriebspraktika und Betriebserkundungen einen Einblick in Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten der Wirtschaft zu erhalten, lobte Morsblech. Besonders positiv hervorzuheben seien auch die regionalen Arbeitskreise Schule-Wirtschaft, in denen die Landesvereinigung der Unternehmerverbände sowie die Kammern gemeinsam mit den Schulen in ganz Rheinland-Pfalz Maßnahmen zur Berufsorientierung durchführten.
Der Schülerpass stelle ein Instrument zur Dokumentation der vielfältigen Projekte und Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierung dar und ermögliche es den Schülerinnen und Schülern erworbene Kenntnisse nachzuweisen. „Der Schülerpass fördert somit die Selbstverantwortung und die Lernplanung der Schülerinnen und Schüler und erhöht ihre Chance, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, der auch tatsächlich ihren Fähigkeiten entspricht“, so die FDP-Bildungsexpertin.
In Hassloch und einigen anderen Regionen werde der Schülerpass bereits sehr erfolgreich eingesetzt. Nun sei die Landesregierung aufgefordert zu handeln und landesweit einen Schülerpass beziehungsweise vergleichbare Zertifikate einzuführen, die den Schülerinnen und Schülern über die Schulen zur Verfügung gestellt werden können, forderte Morsblech.
