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Hinweise für die Erstellung von NETZWERK-Beiträgen (Version 2)

Textnummer: 131603

Erstellt am 2004/05/23, zuletzt geändert am 2008/09/02

Die aus dem Jahr 1998 datierende Arbeitsanleitung für alle NETZWERK-Autoren wurde für die Ausbildung der NETZWERK-Reporter und die Reportermappe gründlich überarbeitet. Sie ist inzwischen Bestandteil der Arbeitsanleitung NETZWERK (5006).

von der NETZWERK-Redaktion

Die aus dem Jahr 1998 datierende Arbeitsanleitung für alle NETZWERK-Autoren wurde für die Ausbildung der NETZWERK-Reporter und die Reportermappe gründlich überarbeitet. Sie ist inzwischen Bestandteil der Arbeitsanleitung NETZWERK (5006).

NETZWERK: Zielsetzung und Inhalte

NETZWERK ist das vom Trägerverein herausgegebene Jugendprogramm-Magazin. Es enthält

  • Informationen des Vereins für die Programmanbieter und Anbieterstellen;

  • Beiträge zur Theorie und Praxis der Programmarbeit, vor allem zu den Erfahrungen einzelner Jugendlicher;

  • Artikel zu Medien, Personen, Rahmen und Umfeld der Programmarbeit in Deutschland.

Alte Beiträge bleiben über das NETZWERK-Archiv erhalten und zugänglich. Die Redaktion gibt keine persönlichen Daten an Dritte weiter.

Autoren: Grundsätze, Gruppen und Hilfen

Für NETZWERK-Autoren gelten die im Pressekodex beschriebenen journalistischen Grundsätze. Sie verwenden die deutschen Jugendprogramm-Fachausdrücke ohne Abkürzung (vgl. „Glossar“).

Autoren sind

  • Verantwortliche des Trägervereins;

  • die Mitglieder der NETZWERK-Redaktion;

  • die NETZWERK-Reporter;

  • die NETZWERK-Verantwortlichen von Programmanbietern und Anbieterstellen;

  • Programmteilnehmer, Helfer und Leser.

Für die Aus- und Weiterbildung von Autoren gibt es folgende Angebote des Koordinationsbüros:

  • NETZWERK-Einführung beim Programmlehrgang;

  • Lehrgang für NETZWERK-Reporter;

  • Arbeitstagung Redaktion.

Anleitungen und Hilfen für die praktische Arbeit enthält die „Reportermappe“.

Beiträge: Rechtliche Bestimmungen

Das Nutzungsrecht eines NETZWERK-Beitrags liegt beim Trägerverein. Eine weitere Verwendung der Inhalte für Jugendpogrammzwecke ist mit Quellenangabe möglich, ansonsten ist die ausdrückliche Genehmigung des Vereins erforderlich.

Jeder Beitrag ist von dem Verfasser verantwortlich gekennzeichnet (Name, Vorname und Einrichtung). Dieser ist presserechtlich verantwortlich. Werden fremde Quellen wie Internetseiten oder Zitate aus Medien verwendet, muss der Urheber klar gekennzeichnet sein.

Zeitungsartikel, Fotos und Bilder und können nur verwendet werden, wenn die Rechte beim NETZWERK-Autor liegen oder die Einwilligung von Verlag und Urheber vorliegen. Fotos von Einzelpersonen können nur mit Einwilligung der Abgebildeten veröffentlicht werden.

Zuarbeit und Arbeitsablauf

NETZWERK-Autoren liefern regelmäßig Beiträge:

  • Redaktionsmitglieder mindestens zwei Beiträge pro Monat,

  • NETZWERK-Reporter mindestens zwei Beiträge pro Quartal;

  • Anbieter mindestens zwei Beiträge pro Jahr.

Die Redaktion prüft bei jedem Artikel, ob dieser den Jugendprogramm-Gedanken voran bringt und den journalistischen Grundsätzen und Standards genügt. Sie behält sich Kürzungen und Änderungen vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Inhalte und Formen von Praxisbeiträgen

Beiträge zur Jugendprogrammpraxis sind die wichtigste Säule von NETZWERK. Dabei ist zu beachten:

  • Es geht um ganz „normale“ Dinge, die für die Arbeit mit dem Programm und den Teilnehmern interessant und wichtig sind, und nicht um Sensationen.

  • Den Lesern ist das Programm bekannt, die handelnden Personen aber aber meist der fremd.

Praxisbeiträge unterscheiden sich deshalb grundlegend von Zeitungsartikeln, bei denen Aktualität im Vordergrund steht und die Leser meist nicht sachkundig sind, dafür aber die Akteure kennen.

Mögliche Themen und Formen für Praxisbeiträge sind (alphabetische Reihenfolge):

  • Analysen und Diskussionsbeiträge zu Ergebnissen und Perspektiven der Programmarbeit;

  • Fotoalben und -strecken zu Teilnehmeraktivitäten;

  • Features zu Fragen der Programmarbeit;

  • Interviews mit Programmteilnehmern und Leitern zu deren Erfahrungen;

  • Kommentare und Stellungnahmen zu NETZWERK-Beiträgen;

  • Nachrichten (Meldungen, Berichte) zu Aktivitäten von Teilnehmern in einzelnen Programmteilen und wichtigen Jugendprogramm-Ereignissen;

  • Porträts und Selbstporträts von Programmteilnehmern; und Leitern;

  • Reportagen zu Expeditionen und Projekten;

  • Tagebücher zu Aktivitäten und Maßnahmen.

Beispiele finden sich im NETZWERK-Archiv.

Fotos und Fotobeiträge

NETZWERK und die dargestellte Praxis werden durch Bilder anschaulich und lebendig. Jeder Beitrag sollte deshalb durch mindestens ein Foto illustriert werden.

Fotos sollten in der Regel Jugendarbeit darstellen und Handlung beinhalten. Gruppenaufnahmen ohne Aktion eignen sich eher für die Lokalzeitung als für NETZWERK, wo sie nur ergänzend sinnvoll sind.

Bezüglich der Form der Fotos gilt:

  • Möglich sind Digitalfotos, Scans, Papierabzüge , Filme und Dias.

  • Um ggf. den Bildausschnitt noch ändern zu können, sollten Digitalfotos am besten in hoher Auflösung (lange Seite mindestens 600 Pixel), Papierabzüge in der Größe 13 mal 18 Zentimeter eingereicht werden.

  • Bitte nur technisch einwandfreie Bilder verwenden, oft sind die Fotos unscharf und zu dunkel.

  • Papierabzüge nicht auf Papier aufkleben.

  • Für Informationen zum Bild (z.B. Bildunterschrift) und Fotografen (Name) ein Beiblatt verwenden.

Hinweise zur Sprache

  • Zahlen von eins bis zwölf werden in der Regel ausgeschrieben; ab 13 sind Ziffern üblich.

  • Abkürzungen sind zu vermeiden, also „Meter“ und „Stunden“ statt „m“ und „h“ schreiben; ähnliches gilt für Tages-, Wochen- und Monatsnamen.

  • Schwülstige Formulierungen unterlassen („er betonte mit seinen Worten“, „rein informativ“, …).

  • Datumsangaben sind meist ebenso überflüssig wie die Rede von der „diesjährigen Gold-Expedition“ (welche denn sonst?).

  • Das „50jährige Jubiläum“ wird nicht deshalb richtiger, weil es ständig und überall vorkommt: ein 50jähriges Jubiläum dauert nämlich 50 Jahre…

  • Sachliche Berichterstattung erfordert Distanz; leider identifiziert sich der Verfasser mit dem, worüber er berichten soll oft aber zu sehr: „Zu Beginn der Verleihfeier konnte Programmleiter XY zahlreiche Ehrengäste begrüßen“, oder „konnte Bundeskoordinator Vogel für treue Pflichterfüllung die Kurt-Hahn-Plakette entgegennehmen“. Wieso „konnte“? Natürlich konnten die beiden; es ist aber überflüssig, dies extra zu betonen.

  • Die Unterscheidung von direkter und indirekter Rede wird oft am Artikelanfang noch beachtet „Der Redner erklärte, die Gruppe habe…“, doch ein paar Sätze später steht dann plötzlich „…die Schule hatte eine Reihe erfolgreicher Veranstaltungen organisiert“. Wäre das als wörtliches Zitat gekennzeichnet, wäre alles klar, so aber weiß man nicht, ob der Text vom Redner stammt oder ob es sich um die Meinung des Berichterstatters handelt.

Technik und Kommunikation

Geschrieben wird mit einer Textverarbeitung (Redaktionssystem: „OpenOffice“). Alles, was nach Seitengestaltung aussieht, ist zu unterlassen: Formatierungen wie fett, kursiv, unterstrichen, Rahmen, Linien, Spalten etc.

Für die Übermittlung von Texten und Fotos gilt:

  • Verantwortliche des Trägervereins, Redaktionsmitglieder und NETZWERK-Reporter verwenden das Redaktionssystem.

  • Ansonsten werden Beiträge mit nur wenigen Fotos per E-Mail zugesandt. Bei größeren Datenmengen empfiehlt sich das Zusenden einer CD auf dem Postweg.