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Zeitungsartikel sehr gefragt, aber nur eingeschränkt im Magazin verwendbar

Textnummer: 271004

Erstellt am 2004/05/23, zuletzt geändert am 2008/09/02

Zeitungsartikel sind als Hintergrundinfornation sowohl zur Jugendprogrammarbeit als auch zu NETZWERK-Beiträgen in der Redaktion sehr gefragt. Aus inhaltlichen und rechtlichen Gründen ist eine Veröffentlichung als NETZWERK-Artikel nur eingeschränkt möglich.

von der NETZWERK-Redaktion

Zeitungsartikel sind als Hintergrundinfornation sowohl zur Jugendprogrammarbeit als auch zu NETZWERK-Beiträgen in der Redaktion sehr gefragt. Aus inhaltlichen und rechtlichen Gründen ist eine Veröffentlichung als NETZWERK-Artikel nur eingeschränkt möglich.

Zu den wichtigsten Elementen des regelmäßigen Feedback der Programmanbieter und Anbieterstellen an den Herausgeber gehören Zeitungsartikel zur Jugendprogrammarbeit. Inzwischen gehen fast täglich entsprechende Originale oder Kopien im Koordinationsbüro ein, das so ein aussagekräftiges und lebendiges Bild von der Arbeit der aller Anbieter erhält und weitergeben kann. Die Artikel werden u.a. beim Programmlehrgang eingesetzt und dienen der Redaktion oft als Anlass und Ausgangspunkt für weitergehende Recherchen oder eigene Beiträge Eine einfache Übernahme von Zeitungsartikeln in das Jugendprogramm-Magazin ist aber nicht möglich.

Zunächst einmal verbietet dies das Urheberrechtsgesetz, das in § 49 das Vervielfältigen und Verbreiten von Zeitungsartikeln ausdrücklich einschränkt auf „Kommentare und Artikel, wenn sie politische, wirtschaftliche oder religiöse Tagesfragen betreffen und nicht mit einem Vorbehalt der Rechte versehen sind“. Da im Normalfall auch der Verleger der Zeitung, in der der Beitrag erschienen ist, über Nutzungsrechte verfügt, können Zeitungsartikel deshalb nur dann bei NETZWERK veröffentlicht werden, wenn von Autor und Verleger jeweils eine schriftliche Zustimmung , z.B. in Form einer E-Mail, zur kostenfreien Veröffentlichung vorliegt. Abmahnungen wegen Verstoßes gegen das Urherrechtsgesetz bewegen sich bei Internet-Veröffentlichungen wegen dessen „hoher Auflage“ im fünfstelligen Bereich!

Aber auch inhaltlich kommt eine einfache Übernahme meist nicht in Frage. In den „Reporter-Regeln“ (Nr. 1316) heißt es hierzu: „NETZWERK-Beiträge unterscheiden sich von Zeitungsartikeln, bei denen Aktualität im Vordergrund steht und die Leser meist nicht sachkundig sind, dafür aber die Akteure kennen.“ So machen z.B. Erklärungen des Programms und seiner Teile, wie sie in Zeitungsartikeln mit gutem Grund immer wieder vorkommen, bei NETZWERK nur wenig Sinn – und gleiches gilt für die Namen von Helfern oder Teilnehmern, mit denen in der Regel nur die örtlichen Zeitungsleser etwas anfangen können.

Beide Probleme umgeht man am einfachsten, wenn man zu dem fraglichen Sachverhalt selbst einen NETZWERK-Beitrag verfasst und der Redaktion zukommen lässt. Das bald in Betrieb gehende Redaktionssystem erleichert dies erheblich: die örtlichen NETZWERK-Reporter können dann ihre Artikel selbst veröffentlichen.