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Anleitung: NETZWERK-Beiträge

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 500611

Erstellt am 2007/01/28, zuletzt geändert am 2008/09/02

Die aus dem Jahr 1998 datierende Arbeitsanleitung für alle NETZWERK-Autoren wurde für die Ausbildung der NETZWERK-Reporter und die Reportermappe gründlich überarbeitet.

Die aus dem Jahr 1998 datierende Arbeitsanleitung für alle NETZWERK-Autoren wurde für die Ausbildung der NETZWERK-Reporter und die Reportermappe gründlich überarbeitet.

Inhalte und Formen

Beiträge zur Jugendprogrammpraxis sind die wichtigste Säule von NETZWERK. Dabei ist zu beachten:

  • Es geht um ganz „normale“ Dinge, die für die Arbeit mit dem Programm und den Teilnehmern interessant und wichtig sind, und nicht um Sensationen.

  • Den Lesern ist das Programm bekannt, die handelnden Personen aber aber meist der fremd.

NETZWERK-Beiträge unterscheiden sich deshalb grundlegend von Zeitungsartikeln, bei denen Aktualität im Vordergrund steht und die Leser meist nicht sachkundig sind, dafür aber die Akteure kennen.

Mögliche Themen und Formen sind:

  • Analysen und Diskussionsbeiträge zu Ergebnissen und Perspektiven der Programmarbeit;

  • Fotoalben und -strecken zu Teilnehmeraktivitäten;

  • Features zu Fragen der Programmarbeit;

  • Interviews mit Programmteilnehmern und Leitern zu deren Erfahrungen;

  • Kommentare und Stellungnahmen zu NETZWERK-Beiträgen;

  • Nachrichten (Meldungen, Berichte) zu Aktivitäten von Teilnehmern in einzelnen Programmteilen und wichtigen Jugendprogramm-Ereignissen;

  • Porträts von Programmteilnehmern und Leitern;

  • Reportagen zu Expeditionen und Projekten;

  • Tagebücher zu Aktivitäten und Maßnahmen.

 

Fotos und Fotobeiträge

NETZWERK und die dargestellte Praxis werden durch Bilder anschaulich und lebendig. Jeder Beitrag sollte deshalb durch ein gutes Foto illustriert werden.

Fotos sollten in der Regel Jugendarbeit darstellen und Handlung beinhalten. Gruppenaufnahmen ohne Aktion eignen sich eher für die Lokalzeitung als für NETZWERK, wo sie nur ergänzend sinnvoll sind.

Bezüglich der Form der Fotos gilt:

  • Möglich sind Digitalfotos, Scans, Papierabzüge, Filme und Dias.

  • Um ggf. den Bildausschnitt noch ändern zu können, sollten Digitalfotos am besten in hoher Auflösung (lange Seite mindestens 600 Pixel), Papierabzüge in der Größe 13 mal 18 Zentimeter eingereicht werden.

  • Bitte nur technisch einwandfreie Bilder verwenden, oft sind die Fotos unscharf oder zu dunkel.

  • Papierabzüge nicht auf Papier aufkleben.

  • Für Informationen zum Bild (z.B. Bildunterschrift) und Fotografen (Name) ein Beiblatt verwenden.

 

Tipps zur Sprache

  • Zahlen von eins bis zwölf werden in der Regel ausgeschrieben; ab 13 sind Ziffern üblich.

  • Abkürzungen sind zu vermeiden, also „Meter“ und „Stunden“ statt „m“ und „h“ schreiben; ähnliches gilt für Tages-, Wochen- und Monatsnamen.

  • Schwülstige Formulierungen unterlassen („er betonte mit seinen Worten“, „rein informativ“, …).

  • Datumsangaben sind meist ebenso überflüssig wie die Rede von der „diesjährigen Gold-Expedition“ (welche denn sonst?).

  • Das „50jährige Jubiläum“ wird nicht deshalb richtiger, weil es ständig und überall vorkommt: ein 50jähriges Jubiläum dauert nämlich 50 Jahre…

  • Sachliche Berichterstattung erfordert Distanz; leider identifiziert sich der Verfasser mit dem, worüber er berichten soll oft aber zu sehr: „Zu Beginn der Verleihfeier konnte Programmleiter XY zahlreiche Ehrengäste begrüßen“, oder „konnte Bundeskoordinator Vogel für treue Pflichterfüllung die Kurt-Hahn-Plakette entgegennehmen“. Wieso „konnte“? Natürlich konnten die beiden; es ist aber überflüssig, dies extra zu betonen.

  • Die Unterscheidung von direkter und indirekter Rede wird oft am Artikelanfang noch beachtet „Der Redner erklärte, die Gruppe habe…“, doch ein paar Sätze später steht dann plötzlich „…die Schule hatte eine Reihe erfolgreicher Veranstaltungen organisiert“. Wäre das als wörtliches Zitat gekennzeichnet, wäre alles klar, so aber weiß man nicht, ob der Text vom Redner stammt oder ob es sich um die Meinung des Berichterstatters handelt.