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Programmdarstellung in Sammelband zu Pädagogik-Kongress

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 524402

Erstellt am 2005/01/08, zuletzt geändert am 2008/09/02

Der im Dezember 2004 verspätet erschienene Sammelband zur 5. Bundesweiten Fachtagung zur Erlebnispädadagogik enthält eine von Klaus Vogel verfasste fünfseitige Kurzbeschreibung des Internationalen Jugendprogramms.

Der im Dezember 2004 verspätet erschienene Sammelband zur 5. Bundesweiten Fachtagung zur Erlebnispädadagogik enthält eine von Klaus Vogel verfasste fünfseitige Kurzbeschreibung des Internationalen Jugendprogramms.

Darstellungen des Internationalen Jugendprogramms in pädagogischen Fachpublikationen sind nicht gerade häufig, die ausführliche Präsentation in „e&l“ 3-4/1999 ist sogar bis dato eine Ausnahme geblieben. Dabei sind solche Veröffentlichungen wegen ihres besonderen Status sehr wichtig – auch wenn Sie inhaltlich über entsprechende NETZWERK-Darstellungen nicht hinausgehen. Die regelmäßige Mitwirkung des Trägervereins bei pädagogischen Tagungen (meist in der Form von Workshops) hat deshalb nicht nur das Ziel, interessierte Tagungsteilnehmer über das Programm zu informieren, sondern auch eine Veröffentlichung in einem etwaigen Tagungsband zu bewirken. Den Anfang machte 1998 der Band „Zu neuen Ufern“ zum 1. Internationalen Kongresses Erleben und Lernen in Augsburg (1114).

Unter dem Themenbereich „Zivilgesellschaft“ beteiligte sich der Verein im September 2003 bei der 5. Bundesweiten Fachtagung zur Erlebnispädagogik in Magdeburg. Nachdem in der Teilnehmerbroschüre vorab bereits der Kurzbeitrag „Das Internationale Jugendprogramm – ein Lernfeld für bürgerschaftliches Engagement“ (2122) erschienen war, wurde im jetzt mit großer Verspätung erschienenen Tagungsband auch eine ebenfalls von Klaus Vogel verfasste fünfseitige Programmdarstellung veröffentlicht (S. 175Ff, 1317). Eine Teilnehmerin des Magdeburger Jugendprogramm-Workshops ist übrigens seither dabei, das Programm in ihrer Heimat einzuführen: Anna Godiscza aus Polen (2624).

Interessant ist auch der Kommentar von Christoph Gilles zum Programm (S. 183):

„Im Zentrum steht die auf Kurt Hahn zurückgehende Idee der persönlichen Aktivierung durch die Bereiche Dienst, Expeditionen, Talente, Fitness und Projekt. Das kennen wir von Outward Bound. Hier ist jedoch ein anderes Gestaltungsprinzip von Abenteuer und Erlebnis prägend: Die Philosophie und das pädagogische Konzept werden als Programm (Werkzeugkasten zur Persönlichkeitsbildung) von der ehrenamtlichen Steuerungsbasis allen interessierten Jugendgruppen, Schulklassen, Jugendverbänden etc. zur Verfügung gestellt – auch für benachteiligte und behinderte Kinder und Jugendliche:
>Der zivilgesellschaftliche Impuls für das Selbstlernen in der Verantwortung für sich und andere.“ <p>

Jochem Schirp / Irmgard Thiel (Red.): Abenteuer – ein Weg zur Jugend? Entwicklungsforderungen und Zukunftsperspektiven der Erlebnispädagogik. Butzbach-Griedel (Afra-Verlag), 2004.