Sektionen
Sie sind hier: Startseite Netzwerk Artikel Ergebnisse Deutschland Analyse und Bewertung Anspruchsgruppen

Berücksichtigung der Bedürfnisse und Erwartungen der wichtigsten Anspruchsgruppen in Vereinsstruktur und -abläufen

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 749701

Erstellt am 2012/11/17, zuletzt geändert am 2013/04/02

Die Vereinsstruktur ist die Plattform, über die die Bedürfnisse und Erwartungen der wichtigsten Anspruchsgruppen in Planung und Bewertung der Programmarbeit integriert werden. Transparenz über die Vertreter der Anspruchsgruppen in Mitgliedschaft und Gremien hinaus wird durch die Veröffentlichung aller wichtigen Informationen in NETZWERK und im Intranet gewährleistet.

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer:

Erstellt am: , geändert am:

Fotos:

Die Vereinsstruktur ist die Plattform, über die die Bedürfnisse und Erwartungen der wichtigsten Anspruchsgruppen in Planung und Bewertung der Programmarbeit integriert werden. Transparenz über die Vertreter der Anspruchsgruppen in Mitgliedschaft und Gremien hinaus wird durch die Veröffentlichung aller wichtigen Informationen in NETZWERK und im Intranet gewährleistet.

***

Die Vereinsstruktur ist im Grundsatz die Plattform, über die die Bedürfnisse und Erwartungen der wichtigsten Anspruchsgruppen in Planung und Bewertung der Programmarbeit integriert werden. So ist z.B. der Vorstand auf drei Jahre gewählt und der Mitgliederversammlung jährlich rechenschaftspflichtig, die nicht nur über Jahresbericht, Jahresrechnung und Jahresbudget entscheidet, sondern auch über alle anderen „wichtigen Angelegenheiten“ (§ 8 Vereinssatzung; vgl. z.B. die Tagesordnung der 21. Mitgliederversammlung). Geschäftsverteilung und Arbeitsabläufe sind in der Geschäftsordnung dargestellt. Generelle Transparenz über die kontinuierliche Information der Vertreter der Anspruchsgruppen in Mitgliedschaft und Gremien hinaus wird durch die Veröffentlichung aller wichtigen Informationen in NETZWERK, dem Rundbrief sowie im Intranet gewährleistet.

Dieser grundsätzlich „anspruchsgruppenorientierte“ Ansatz besteht seit der Vereinsgründung 1994. Er hat zur Konsequenz, dass die Fortentwicklung der Programmarbeit in Deutschland zunächst und zuletzt immer auch eine entsprechende „Vereinstransformation“ bedeutet: stetige Veränderungen vor allem bei Mitgliedschaft, Programmrat und Vorstand. Ständige Herausforderungen sind dabei die für Versammlungen und Sitzungen zu bewältigenden räumlichen Distanzen sowie die Gewährleistung eines angemessenen Gleichgewichts zwischen den Hauptgruppen. Ein Schwerpunkt der Vorstandsarbeit ist deshalb auch immer die Vereinsentwicklung; Diskussionsbeispiele finden sich regelmäßig in den Themen der Mitgliederversammlungen. Die strategische Planung ist angesichts ihrer Bedeutung im Leitbild beschrieben.

Eine Sonderrolle unter den wichtigen Anspruchsgruppen spielen die Programmanbieter mit ihren Helfern und Teilnehmern. Hier kommt seit der Vereinsreform von 2003*) eigentlich dem Programmrat die Schlüsselrolle zu – was aber dadurch überdeckt wird, dass der Vorstand selbst durch seine Verankerung bzw. Wurzeln in der Programmarbeit in Osterburken stark in die praktische Programmarbeit einbezogen ist. Gleiches gilt für das Gold-Netzwerk, das u.a. als Sammelbecken für Ehemalige dient: der Vorstand besteht größtenteils aus Gold-Absolventen. In absehbarer Zeit werden sich die Gewichte aber hier – wieder – verschieben: der Vorstand weniger „operativ“ werden und der Programmrat im gleichen Zug an „operativer“ Bedeutung gewinnen.

 

*) Bis dahin bildeten die Programmanbieter die Mitgliedschaft.