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50 Fragen an Kurt Hahn

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 796101

Erstellt am 2016/03/14, zuletzt geändert am 2016/03/14

Die folgenden Fragen ergaben sich bei Diskussionen im Rahmen der Vorbereitung der Kurt-Hahn-Konferenz. Beginnend mit den „Sieben Salemer Gesetzen“ führte sie zu allgemeineren Themen. Der Katalog dient als Ausgangspunkt der Beratungen zum Thema bei der Anbietertagung 1/2016.

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Die folgenden Fragen ergaben sich bei Diskussionen im Rahmen der Vorbereitung der Kurt-Hahn-Konferenz. Beginnend mit den „Sieben Salemer Gesetzen“ führte sie zu allgemeineren Themen. Der Katalog dient als Ausgangspunkt der Beratungen zum Thema bei der Anbietertagung 1/2016.

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Salemer Gesetze

Erstes Gesetz: Gebt den Kindern Gelegenheit, sich selbst zu entdecken

  1. Inwiefern ist Selbstentdeckung immer noch der Zweck des Programms und das Motto „Du kannst mehr als du glaubst!“ immer noch aktuell?

  2. In welchem Verhältnis stehen die neuerdings betonte „Vorbereitung auf das Leben“ und die Bildung der Persönlichkeit im Sinne des Mottos bzw. des ersten Salemer Motivs „Werde der du bist“?

  3. Was bedeutet dieses Prinzip für die Methodik der Programmarbeit?

  4. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

Zweites Gesetz: Lasst die Kinder Triumph und Niederlage erleben

  1. Was bedeutet dieses Prinzip für die Methodik der Programmarbeit?

  2. Geht es nur um den Programmteil Expeditionen? Wenn ja, was bedeutet das?

  3. Welche Konsequenzen ergeben sich für Planung, Dokumentation, Betreuung und Reflexion im Programmteil Expeditionen?

  4. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

Drittes Gesetz: Gebt den Kindern Gelegenheit zur Selbsthingabe an die gemeinsame Sache

  1. Was bedeutet dieses Prinzip für die Methodik der Programmarbeit?

  2. Was ist die Rolle des Programmteils Dienst?

  3. Insbesondere: Wie können Teilnehmer Verantwortung für die Programmarbeit übernehmen? Wieviel Rahmen darf gesetzt werden, wieviel Eigeninitiative ist erforderlich? Wie können Teilnehmer in strategische Planung und Evaluation angemessen einbezogen werden?

  4. Gibt es generelle Unterschiede zwischen den Programmstufen?

  5. Welche Aufgaben können Schülermentoren übernehmen?

  6. Inwiefern muss ist auch hier die Möglichkeit des Scheiterns wichtig?

  7. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

  8. Wie kann das Lizenzsystem besser im Sinne des dritten Gesetzes gestaltet werden?

Viertes Gesetz: Sorgt für Zeiten der Stille

  1. Inwieweit ist die Diagnose der „nervenzehrenden und zerrüttenden Zivilisation der Gegenwart“ heute noch aktuell?

  1. Was bedeuten in der Programmarbeit „Zeiten der Stille und Besinnung“? Wie wichtig sind sie?

  2. Wie wichtig ist hierbei die zeitweilige „Abschirmung“ von Internet und sozialen Netzwerken?

  3. Inwieweit muss und kann die Programmarbeit einen Beitrag zur Medienerziehung leisten? Welche Rolle spielt dabei der Programmteil Expeditionen?

  4. Welche Realisierungsmöglichkeiten für „Zeiten der Stille und Besinnung“ auf der Teilnehmerebene gibt es?

  5. Welche Möglichkeiten zum „Einüben“ bieten Lehrgänge? Welche Lehrgänge?

  6. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

Fünftes Gesetz: Übt die Phantasie

  1. Wie lassen sich Phantasie und die „Fähigkeit, sich klar zu machen, was man plant und hofft und fürchtet für die Zukunft“ besser vermitteln?

  1. Was bedeutet dies für Planung, Begleitung und Reflexion der Programmteilnahme?

  2. Was ist die Rolle des Programmteils Talente?

  3. Welche Möglichkeiten zum „Einüben“ bieten Lehrgänge? Welche Lehrgänge?

  4. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

Sechstes Gesetz: Lasst Wettkämpfe eine wichtige, aber keine vorherrschende Rolle spielen

  1. Inwiefern ist diese Vorgabe für die Programmarbeit relevant?

  2. Inwiefern sind Wettkämpfe immer noch wichtig?

  3. Was ist die Rolle des Programmteils Fitness?

  4. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

Siebtes Gesetz: Erlöst die Söhne reicher und mächtiger Eltern von dem entnervenden Gefühl der Privilegiertheit

  1. Inwieweit bzw. in welcher Hinsicht ist dieses Gesetz noch relevant?

  2. Wie könnte eine zeitgemäße Fassung lauten?

  3. Was ist die Rolle des Programmteils Dienst?

  4. Welche Konsequenzen ergeben sich in Bezug auf die Mitarbeiter und deren Ausbildung?

 

Allgemeine Fragen

Einbindung

  1. Das Programm ist historisch als Teil eines Schulkonzepts entstanden. Inwiefern ist es auch heute auf eine Einbettung in ein pädagogisches Umfeld angewiesen?

  2. Inwiefern ist es nach wie vor unerlässlich, dass das Programm über qualifizierte Organisationen und nicht „direkt“ über Untergliederungen einer Zentralstelle angeboten wird?

  3. Wie muss die Einbindung des Programms gestaltet werden, damit das Programm „System“ und damit „Ruhe“ im übertragenen Sinn in das Portfolio der Organisation bringt (und nicht zusätzliche „Unruhe“!), indem – bildhaft gesprochen – einer bereits unübersichtlich werdenden Zahl von Kugeln am „Aktivitäten-Christbaum“ nicht einfach eine weitere, ggf. besonders große oder strahlende, hinzugefügt wird?

  4. Wie kann gewährleistet werden, dass das Programm trotz der Verzahnung mit passenden Angeboten der Schulen noch als solches erkennbar bleibt und die Vorgaben in Bezug auf Freiwilligkeit sowie Begleitung und Betreuung erfüllt werden?

Programmteile

  1. Inwiefern sind die klassischen vier Hauptkomponenten immer noch aktuell?

  2. Inwieweit ist die Verantwortung für die Umwelt angemessen aufgehoben?

  3. Warum hat der Dienst nicht die von Kurt Hahn betonte Sonderrolle?

Teilnahmeprozess

  1. Welche Rolle spielen schriftliche Dokumentation und schriftliches Gutachten?

  2. Welche Bedeutung haben „reale“ Leiter und Mentoren sowie „reale“ Beratungen und Treffen?

  3. Inwieweit müssen Leiter und Mentoren zur Ausübung ihrer Aufgabe mit der lizenzierten Organisation verbunden sein (vgl. auch „Einbindung“)?

  4. Wo sind sind die Grenzen des Internet in der Begleitung der Teilnahme?

Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern

  1. Wo ist „learning by doing“ wichtig? Aus welchen Gründen?

  2. Was sind die Grenzen des Internet in der Aus- und Weiterbildung?

  3. Welche Rolle kommt der Sommerschule zu?

Lizenzsystem

  1. Wie könnten Beispiel Programmanbieter besser in die Gesamtverantwortung einbezogen werden (Mitgliedschaft, Anbietertagung, …)?