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Pressemitteilung: Deutschland 60. Mitglied der weltweiten Jugendprogrammfamilie

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 134102

Erstellt am 2004/06/14, zuletzt geändert am 2008/09/02

Genau 40 Jahre nach der Gründung des Jugendprogramms durch den Herzog von Edinburgh und den Reformpädagogen Kurt Hahn in Großbritannien wurde im November 1996 Deutschland Mitglied der weltweiten Jugendprogrammfamilie.

Genau 40 Jahre nach der Gründung des Jugendprogramms durch den Herzog von Edinburgh und den Reformpädagogen Kurt Hahn in Großbritannien wurde im November 1996 Deutschland Mitglied
>der weltweiten Jugendprogrammfamilie.<br>

OSTERBURKEN, DEN 26. NOVEMBER 1996 – Das Internationale Jugendprogramm wird in der ganzen Welt unter den unterschiedlichsten Bezeichnungen angeboten. Zum Beispiel in Großbritannien, wo es 1956 von Prinz Philip und dem Reformpädagogen Kurt Hahn zuerst eingeführt wurde, als „Duke of Edinburgh’s Award“, in Israel als „Israel Youth Award“, in Indien als „International Award for Young People“, in Südafrika als „The President’s Award“ und in den USA als „The Congressional Award“. Neuerdings gibt es auch in dem Land, in dem Hahn bis zu seiner Vertreibung durch die Nazis den Grundstein der Erlebnispädagogik legte, erste Jugendgruppen, Schulen, Heime und Unternehmen, die erfolgreich mit dem Programm arbeiten. Der von Prinz Philip geleitete Jugendprogramm-Weltverband hat deshalb das deutsche Programm am Wochenende als eigenständiges nationales Programm anerkannt und Deutschland als 60. Mitglied aufgenommen.

Das Programm bietet jungen Leuten zwischen 14 und 25 die Chance zu lernen, was man wirklich fürs Leben braucht – durch ein Programm von Freizeitaktivitäten, die Spaß machen. Die Teilnehmer wählen sich in jedem der Programmteile Dienst, Expeditionen, Talente und Fitneß eine Aufgabe, die sie persönlich fordert. Sie erfahren so im praktischen Einsatz für Gemeinwesen oder Umwelt, wie interessant Helfen sein kann. Sie erleben bei einer eigenständigen Trekkingtour Natur und Teamarbeit. Sie entdecken und entwickeln mit einem ansprechenden Hobby neue kreative, praktische oder soziale Fähigkeiten. Und sie tun mit einer attraktiven sportlichen Aktivität etwas für ihr körperliches Wohlbefinden.

Schirmherr des deutschen Programmes und 1. Vorsitzender des Trägervereins ist Erich Erbgraf von Waldburg-Zeil (Leutkirch/Allgäu). Die ehrenamtlich geleitete Geschäftsstelle hat ihren Sitz im nordbadischen Osterburken, wo ein regionales Pilotprojekt von der Jugendstiftung Baden-Württemberg gefördert wird. Der Verein wurde im Februar vom Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt.