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Alte Bahnmeisterei: Hausordnung

Stadt Osterburken

Textnummer: 616203

Erstellt am 2007/04/05, zuletzt geändert am 2009/04/11, begonnen am 2002/11/02

Diese Hausordnung richtet sich an die beiden Vereine als „Nutzer“. Die Vorschriften sind von allen Personen, die sich in deren Auftrag in der Alten Bahnmeisterei aufhalten, zu beachten.

Stadt Osterburken

Textnummer:

Erstellt am: 1. November 2002, geändert am:

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Diese Hausordnung richtet sich an die beiden Vereine als „Nutzer“. Die Vorschriften sind von allen Personen, die sich in deren Auftrag in der Alten Bahnmeisterei aufhalten, zu beachten.

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A. Die Rücksicht der Nutzer aufeinander verpflichtet diese unter anderem zu folgendem:

  1. Vermeidung störender Geräusche, z.B. durch Benutzung nicht abgedämpfter Maschinen oder durch starkes Türen zuschlagen.

  2. Unterlassung des Ausschüttelns und Ausgießens aus Fenstern, von Balkonen, auf Treppenfluren usw.

  3. Beseitigung scharf oder übel riechender, leicht entzündbarer oder sonst irgendwie schädlicher Dinge.

  4. Abwendung und Minderung eines drohenden Schadens, insbesondere auch ausreichende Maßnahmen gegen das Aufkommen von Ungeziefer, ordnungsgemäße Beseitigung von Abfällen und Unrat (Müll, Scherben, Küchenreste usw. in (nicht neben!) die aufgestellten Mülleimer, von sperrigen oder leicht brennbaren Stoffen durch Verbrennen oder Beförderung außerhalb des Grundstückes.

  5. Zerkleinern von Brennstoff nicht innerhalb der überlassenen Räume.

  6. Zum Schutze aller Vertragsparteien ist das Haus im Allgemeinen in der Zeit zwischen 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens verschlossen zu halten.

  7. Falls ein Nutzer vor Ablauf des Vertrages die Räume ganz oder auch nur zeitweilig verlässt, ist er verpflichtet, die Schlüssel an die Stadt abzuliefern, und zwar auch dann, wenn er noch Gegenstände in den Räumen belassen hat, jedoch aus Anzahl oder Beschaffenheit der zurückgelassenen Gegenstände die Absicht des dauernden Verlassens der Räume zu erkennen ist.

 

B. Die Erhaltung des Hauseigentums verpflichtet die Nutzer u.a. zu folgendem:

  1. Trockenhaltung der Fußböden, insbesondere in der Nähe von Wasserzapfstellen und Behältern, Vermeidung von Beschädigungen der Gas-, Be- und Entwässerungsanlagen, elektrischer Anlagen und sonstiger Hauseinrichtungen, von Verstopfungen der Gas- und Entwässerungsanlagen.

  2. Sofortiges Melden von Störungen an solchen Einrichtungen.

  3. Ordnungsgemäßes Verschließen der Türen und Fenster bei Unwetter, Nacht und Abwesenheit.

  4. Vermeiden des Vergeudens von Licht und Wasser in gemeinschaftlich genutzten Gebäudeteilen.

  5. Verhütung unbefugter Benutzung von Hauseinrichtungen durch nicht zum Nutzerkreis gehörende Personen.

  6. Ordnungsgemäße Behandlung der Fußböden.

  7. Reinigen von Kellerlichtschächten und –fenstern, soweit solche innerhalb des genutzten Objektes liegen, im gleichen Maße ordnungsgemäßes Lüften der Keller und Böden in dem Umfange, wie dies für den gesamten Hauskeller oder –boden erforderlich ist, ebenso Schließen der Fenster bei Nacht, Kälte und Nässe.

  8. Genaue Beachtung der Sondervorschriften für die Bedienung von Heißstromautomaten, Feuerungsstellen usw.

  9. Sorgfältige Aufbewahrung und Behandlung aller Schlüssel und Zubehörteile.

  10. Ausreichendes Heizen, Lüften und Zugänglichmachen der überlassenen Räume sowie Zusperren der Zapfhähne, besonders bei vorübergehender Wassersperre, auch während etwaiger längerer Abwesenheit des Nutzers.

 

C. Im Interesse der allgemeinen öffentlichen Ordnung und Sicherheit bestehen u.a. folgende Verpflichtungen:

  1. Alle behördlichen und polizeilichen Vorschriften sind von den Nutzern auch dann zu beachten, wenn hierüber nichts ausdrücklich gesagt ist.

  2. Keller, Böden und ähnliche Räume dürfen nicht mit offenem Licht betreten werden.

  3. Veränderungen an Feuerstätten nebst Abzugsrohren sind nur mit Genehmigung der Stadt und unter Beachtung der behördlichen Vorschriften zulässig; die Nutzer haben aber für die regelmäßige übliche Reinigung der Öfen und Herde Sorge zu tragen.

  4. Im Interesse des Feuerschutzes dürfen leicht entzündliche Gegenstände, wie Packmaterial, Papier- und Zeitungspakete, Matratzen, Strohsäcke, Lumpen, alte Kleider, Polstermöbel und Brennstoffe in den Keller- und Bodenräumen nicht vorhanden sein. Größere Gegenstände müssen, wenn sie nicht anderweitig aufbewahrt werden können, so aufgestellt werden, dass diese Räume in allen Teilen übersichtlich und zugänglich bleiben; kleinere Gegenstände, Kleider, Wäsche usw. dürfen nur in geschlossenen Kästen und Truhen aufbewahrt werden.