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Israel 2015: Besuch in St. Kilian

Besuch aus Israel: „Ihr seid die Besten!“

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 792800

Erstellt am 2015/11/30, zuletzt geändert am 2016/05/20

Zum ersten Mal hatte der Trägerverein ein bilaterales Seminar für Betreuer organisiert. Der Einladung folgte nicht nur eine siebenköpfige Delegation aus Israel und zahlreiche deutsche Verantwortliche, sondern auch die beiden Bundestagsabgeordneten und Programmbotschafterinnen Margaret Horb und Dr. Dorothee Schlegel sowie Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm.

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Zum ersten Mal hatte der Trägerverein ein bilaterales Seminar für Betreuer organisiert. Der Einladung folgte nicht nur eine siebenköpfige Delegation aus Israel und zahlreiche deutsche Verantwortliche, sondern auch die beiden Bundestagsabgeordneten und Programmbotschafterinnen Margaret Horb und Dr. Dorothee Schlegel sowie Osterburkens Bürgermeister Jürgen Galm.

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Klaus, I am not fully aware yet what your ‘secret’ is and you and your team have done, but our Award leaders came back ‘high’ from your methodology and person. They came back so keen and fully motivated to strengthen the Award in their communities! In the name of the Israeli team, and also from my person, I want to thank you so much for being so caring, professional and inspiring!

Yossi Friedmann, National Coordinator

Nachdem bisher der Jugendaustausch den Schwerpunkt der deutsch-israelischen Zusammenarbeit zum Internationalen Jugendprogramm gebildet hatte, hatte der Trägerverein jetzt zum ersten Mal ein bilaterales Seminar für Betreuer organisiert. Der Einladung folgte nicht nur eine siebenköpfige Delegation von Führungskräften aus Israel, sondern auch die beiden Bundestagsabgeordneten und Programmbotschafterinnen Margaret Horb und Dr. Dorothee Schlegel, Osterburkens Bürgermeister und Ehrenmitglied des Trägervereins Jürgen Galm sowie zahlreiche Verantwortliche des Trägervereins. Die Gesamtleitung lag bei dessen Vorsitzenden Klaus Vogel, die israelische Delegation wurde von Tamar Katsir vom israelischen Nationalbüro angeführt.

Das Tagungsprogramm bestand aus einem bunten Mix aus Theorie und Praxis. Neben den auf den Reformpädagogen Kurt Hahn zurückgehenden pädagogischen Grundlagen wurde vor allem die deutsche „Leuchtturmstrategie“ zur Verbreitung des Programms diskutiert – und mit dem Erzbischöflichen Kinder- und Jugendheim St. Kilian (Leiter Günter Hauk und stv. Schulleiter und Programmkoordinator Christoph Künzig) und der Realschule Osterburken (Schulleiter Dr. Bruno Völker und Klaus Vogel) auch zwei solche Modelleinrichtungen besucht. Eine Wanderung im Odenwald zeigte den Gästen anschaulich eine der beliebtesten Umgebungen für den Programmteil Expeditionen, und die Johannes-Diakonie in Walldürn (Christine Vogel) einen der neueren Plätze für soziales Engagement.

Untergebracht waren die Besucher in Osterburkener Gastfamilien, nach Aussage der Gruppe neben dem stimmigen Programm entscheidend für den überwältigenden Erfolg der gemeinsamen Tage. In Bezug auf die Programmarbeit in Deutschland lobten die Gäste die Ausrichtung auf die Qualität der Erfahrung für jeden einzelnen Teilnehmer und den daraus resultierenden Fokus auf die Ausbildung der betreuenden Lehrkräfte und Pädagogen, „weit weg von allem Stückzahlendenken“. „Ihr habt verstanden, dass nachhaltiges Wachstum Qualität und den Blick auf jeden einzelnen Jugendlichen zur Voraussetzung hat, ihr seid einfach die besten, so die Leiterin in der Schlussrunde.“

Die Maßnahme wurde durch einen Aufenthalt in Heidelberg abgerundet, wo neben der Altstadt auch die jüdische Geschichte erkundet wurde. Vielen Dank auch auf diesem Weg an alle Personen und Institutionen, die Erfolg der Maßnahme ermöglichten, insbesondere die Gastfamilien aus Osterburken sowie die Familie Adam aus Leibenstadt, das Erzbischöfliche Kinder- und Jugendheim St. Kilian, die Realschule Osterburken, die Johannes-Diakonie Walldürn sowie die beteiligten Vorstandsmitglieder. Ba Schana habaa Biruschalajim, nächstes Jahr in Jerusalem!