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PL in Luxemburg: Gruppenfoto

Karsten Vogel als Lehrgangsleiter in Luxemburg

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 710201

Erstellt am 2011/02/16, zuletzt geändert am 2011/03/31

Am vergangenen Wochenende war der deutsche Lehrgangschef in Luxemburg als Abgesandter des EMAS Training Panels im Einsatz. Dort führte er für das dortige Jugendprogramm Mérite Jeunesse eine anderthalbtägige Mini-Version des Grundlehrgangs durch.

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Am vergangenen Wochenende war der deutsche Lehrgangschef in Luxemburg als Abgesandter des EMAS Training Panels im Einsatz. Dort führte er für das dortige Jugendprogramm Mérite Jeunesse eine anderthalbtägige Mini-Version des Grundlehrgangs durch.

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Am vergangenen Wochenende war Karsten Vogel in Luxemburg als Abgesandter des EMAS Training Panels im Einsatz. Dort führte er für das dortige Jugendprogramm Mérite Jeunesse eine anderthalbtägige Mini-Version des deutschen Grundlehrgangs durch. Für die Organisation vor Ort zeichnete dabei die Luxemburger Programmkoordinatorin Adeline Krausch verantwortlich.

Während des Kurses wurde Vogel auch unterstützt von Co-Trainerin Barbara Oehl (nicht nur Programmleiterin an einer Luxemburger Schule, sondern auch Mitglied des deutschen Trainerkreises), die durch vorherige Teilnahme an einem Grundlehrgang und Beteiligung an der Sommerschule 2010 gute Hilfe bei der Umsetzung liefern konnte und von Georges Faber (in Luxemburg für die Kooperation mit den Pfadfindern zuständig), der besonders beim Expeditionsblock aushalf und alle Icebreaker und Kooperationsspiele moderierte.

Während des gesamten Lehrgangs wurden die deutschen Arbeitsunterlagen und Materialien – bis hin zum Grundlagenband des deutschen Handbuchs – angewandt, die trotz aller Unterschiede zwischen dem deutschen und luxemburgischen System gut ankamen. Dennoch war gerade die Betonung dieser Unterschiede während des Lehrgangs wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Neben den kleinen formalen Unterschieden im Regelwerk betraf dies besonders die Struktur: In Luxemburg können die Anbieterstellen durch die räumliche Nähe leichter zusammenarbeiten und erfahren aufgrund der größeren Ressourcen der Nationalen Autorität mehr Unterstützung „von oben“. Durch die Übertragung des Lizenzsystems von der weltweiten auf die nationale Ebene fällt in Deutschland hingegen die Qualitätssicherung leichter.

Der ganze Lehrgang war geprägt von einer freundlichen und offenen Atmosphäre, die Raum bot für ausgedehnte und tiefschürfende Diskussionen über die Vorgaben des Programms, deren Sinn, Verständnis und Umsetzung – was zwar zu permanentem Zeitdruck führte, der Qualität des Kurses aber sehr zugute kam. Darüber hinaus waren die Teilnehmer auch überaus motiviert und leistungswillig und ergänzten das vierköpfige Trainer- und Helferteam immer wieder tatkräftig, sei es durch Schönschrift oder Hilfe bei der Technik.

Auch das Zusammenspiel innerhalb des Trainerteams war reibungslos und geprägt von gegenseitiger Unterstützung und Ergänzung. Nicht zuletzt trug auch das – im Gegensatz zum Elmshorner Dauerregen am Wochenende zuvor – anhaltend gute Wetter zum Gelingen des Kurses bei. Dass dies keine einseitige Einschätzung von Seiten der Lehrgangsleitung war, zeigte sich spätestens in der Schlussrunde, als die Teilnehmer die Erwartungen, die sie zu Beginn des Lehrgangs formuliert hatten, weitgehend erfüllt sahen.

Wie Vogel zusammenfasste: „Die Probleme, mit denen die Programmleiter zu kämpfen haben, scheinen mir in Deutschland und Luxemburg weitgehend dieselben zu sein, wenn auch mit etwas unterschiedlichen Schwerpunkten. Von den ‚Sechs Säulen’ im deutschen System sehe ich besonders die Infrastruktur im Programmteil Expeditionen als eins zu eins übertragbar an. Zum Glück sind aber offensichtlich nicht nur die Probleme, sondern auch die Programmleiter vom gleichen Schlag: tolle Menschen, die mehr machen, sich in größerem Maße einbringen wollen.“