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GL 4/2012: Expeditionsbericht

GL 4/2012 in Osterburken: Pünktlichster Lehrgang aller Zeiten

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 743902

Erstellt am 2012/06/17, zuletzt geändert am 2012/08/14

Außergewöhnliches Engagement und besondere Pünktlichkeit der Lehrgangsgruppe führten zu exzellenten Arbeitsergebnissen: am Sonntagmittag nahm eine hoch motivierte Truppe Abschied von der Alten Bahnmeisterei. Als Solotrainer des nunmehr 18. Kurses in der Bildungsstätte des Trägervereins war Klaus Vogel im Einsatz.

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Außergewöhnliches Engagement und besondere Pünktlichkeit der Lehrgangsgruppe führten zu exzellenten Arbeitsergebnissen: am Sonntagmittag nahm eine hoch motivierte Truppe Abschied von der Alten Bahnmeisterei. Als Solotrainer des nunmehr 18. Kurses in der Bildungsstätte des Trägervereins war Klaus Vogel im Einsatz.

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Klein, aber fein! Durch kurzfristige Absagen war der 30. Grundlehrgang (GL 4/2012) vom 15.06. bis 17.06.2012 in Osterburken auf nur acht Teilnehmer aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen dezimiert worden. Außergewöhnliches Engagement und besondere Pünktlichkeit der Lehrgangsgruppe machten diese „Verluste“ aber mehr als wett: am Sonntagmittag nahm eine hoch motivierte Truppe Abschied von der Alten Bahnmeisterei. Als Solotrainer des nunmehr 18. Kurses in der Bildungsstätte des Trägervereins war Klaus Vogel im Einsatz. Dieser nutzte die Chance, den Lehrgang ein Stück weiter zu straffen, mit dem Leitungslehrgang abzustimmen und in die Hände der Teilnehmer zu legen. Auf die Präsentation der Online-Verwaltung konnte erneut verzichtet werden. Der Lehrgang und alle Unterlagen waren zweisprachig.

Schon der Start war vielversprechend: wohl zum ersten Mal in der 18-jährigen Geschichte des Trägervereins begann ein Lehrgang eine Viertelstunde früher als geplant! Bereits um 14.15 Uhr am Freitagmittag startete Vogel die erste Lehrgangssitzung, nachdem er bereits zuvor das Gebäude und insbesondere die Küche und deren Nutzung erklärt hatte. Auf dem Programm stand die Philosophie des Programms (Fallbeispiele und Kurzreferate). Nach dem verdienten Abendessen (Pizza aus Adelsheim) bearbeiteten die Teilnehmer an Stelle der „klassischen“ Expeditions-Lernstationen in Kleingruppen eigenständig und parallel vier fertig ausgearbeitete Aufgaben zur Vorbereitung der Miniexpedition. Offensichtlich erhielten sie auf diese Art und Weise genau das richtige Rüstzeug für die Planung der Miniexpedition und das Freitagsprogramm konnte eine Dreiviertelstunde früher als geplant abgeschlossen werden. „Aufsichtsperson“ und „Gutachter“ mussten kaum eingreifen…

Natürlich ging es auch am Samstagmorgen pünktlich mit der Endvorbereitung der Miniexpedition weiter und auf die Minute startete um 10.00 Uhr (wie könnte es anders sein...) bei schönstem Wetter die Sieben-Kilometer-Tour in Richtung „Josefsbild“. Für das Thema „Der Natur auf der Spur“ waren dabei von Bäumen abgefallene Blätter und Rinde und wo möglich auch die Frucht einzusammeln, die Blätter abzuschraffieren, das „Bündel“ jeweils zu fotografieren und zu identifizieren. Die Sammlung bildete die Grundlage für den Bericht in Form eines „Baumspiels“ für Aufsichtsperson und Gutachter, bei dem die Teile zugeordnet werden mussten (siehe Bild). Diese beiden „Betreuer“ erledigten ihre Aufgaben während der Tour – auch eine Novität in der Lehrgangsgeschichte – vom Motorrad aus. Auf das zünftige bayrische Mittagessen folgten Auswertung und Bericht; danach wurden die fiktiven Gold-Programme abgeschlossen und es gab eine Übersicht zu den organisatorischen Fixpunkten des Teilnahmeprozesses.

Plangemäß und superpünktlich begannen so am Sonntagmorgen die Arbeiten am „Jugendprogramm-Haus“. Erstmals standen als Vorbereitung für den Hausbau die drei Übungen „Vorprogramm in Klasse 7“, „Teilnehmer-Logbuch“ und „Jahresprogramm“ zur Auswahl, die in Gruppen parallel bearbeitet wurden (bis vor kurzem waren diese Themen noch im Leitungslehrgang bearbeitet worden). Als nächste Bauvorbereitung folgte eine zehnminütige Einführung in die „organisatorischen Säulen der Programmarbeit“ (vor nicht zu langer Zeit ebenfalls noch Bestandteil des Leitungslehrgangs). Um 11.30 Uhr ging es dann plangemäß in die Schlussrunde: Infos zur Lehrgangsordnung und den nächsten Kursen, Ausgabe der Lehrgangsurkunden, Feedback („Was lasse ich hier, was nehme ich mit“), Lehrgangsfoto, Eintrag ins Gästebuch, Aufraümen. Und auf Wiedersehen – hoffentlich schon beim Leitungslehrgang im Herbst!