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Gold-Verleihung: Stefan Schultz

Stefan: Weltmeister im Tarpbau

Textnummer: 133006

Erstellt am 2004/06/01, zuletzt geändert am 2008/09/02

Stefan ist 18, Banklehrling und mit der Gold-Stufe fast fertig. Als letztem in seiner Gruppe fehlt ihm „nur“ noch die Expedition – er konnte aus beruflichen Gründen nicht mit in die Highlands.

von der NETZWERK-Redaktion

Stefan ist 18, Banklehrling und mit der Gold-Stufe fast fertig. Als letztem in seiner Gruppe fehlt ihm „nur“ noch die Expedition – er konnte aus beruflichen Gründen nicht mit in die Highlands.

Wenn man über Stefan (genannt „Schulzi“) nachdenkt, fallen einem sofort die genialen Expeditionen im Bauland (Bronze) und Odenwald (Silber) ein, die er mit seiner Gruppe durchgeführt hat. An der Gold-Expedition in den Highlands konnte er aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen – die Gruppe hat die Viertagestour aber auch ohne den ehemaligen Schulsprecher der Realschule Osterburken mit Bravour gemeistert. Jetzt hat sich Stefan eine Kanu-Expedition vorgenommen. Hoffentlich ohne sein Boot wie bei der Ausbildung auf der Iller zu schrotten ...

Das Beste an den Touren von Stefan waren die mit Tarp-Biwaks. Bei einem „Tarp“ handelt es sich um eine einfache Plane, die dann an Ästen oder anderen Ankerpunkten verspannt wird. Stefan und sein Team beherrschten diese Kunst wie sonst niemand – sie sind ohne Zweifel Weltmeister im Tarpbau. Richtig heimelige Schlaflager kamen so zustande, mit Platz für sieben Leute und Gepäck; stabil, regensicher und gut getarnt. Stefan: „Tarps sind viel leichter als Zelte. Man kann deshalb mehr Verpflegung mitnehmen.“