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München: Probetour im Allgäu

Europäische Schule München: Trainingswochenende im Allgäu

Textnummer: 263303

Erstellt am 2006/06/10, zuletzt geändert am 2008/09/02

Wie der Teilnehmerbericht zeigt, ist ein Wochenendkurs in den Bergen eine sehr effektive und motivierende Art des Expeditionstrainings – und das „Award Lodge“ in Burgberg eine besonders geeignete Unterkunft.

von NETZWERK-Reporter Felix Hartrampf, Europäische Schule München

Wie der Teilnehmerbericht zeigt, ist ein Wochenendkurs in den Bergen eine sehr effektive und motivierende Art des Expeditionstrainings – und das „Award Lodge“ in Burgberg eine besonders geeignete Unterkunft.

Das erste Ziel des Expeditionstrainings unserer Bronzegruppe war Immenstadt (wo wir dank der Bahn 90 Minuten später als erwartet ankamen), von wo aus wir zu unserem ,,Basislager“, einer Jugendherberge, wanderten. Noch am selben Abend hatten wir nach einem leckeren Abendessen unsere erste praktische Übung: Rucksack packen. Nach teils etwas hitzigen Diskussionen einigten sich schließlich alle Gruppen, und drei unserer Betreuer (Grant Philpott, Gordon Badcock und Chris Donnelly) beurteilten unsere Packweise. Dabei wurde entschieden, dass sowohl Riesenteddys als auch Moskitohüte nicht überlebenswichtig sind...

Nach einer kleinen Wanderung am nächsten Tag rund um Blaichach trafen sich die Gruppen, um das Aufstellen von Zelten zu üben und das mitgebrachte sowie das erste selbst gekochte Essen zu verzehren. Nach der Rückkehr ins „Award Lodge“ bekamen wir unsere zweite Lektion in Sachen ,,Navigation“. Nach deren Ende und einer kleinen Teepause lernten wir etwas über Hygiene, Umweltschutz und Notfallprozeduren (STOP ;-) ).

Danach planten die Gruppen ihre individuellen Routen nach Immenstadt (zwischen 7 und 10 km), was nicht ganz ohne Diskussionen (,,Gehen wir über die Brücke, die auf der Karte ist“ ,,Du Depp, das ist ein Haus“) ablief. Nach dem darauf folgenden Abendessen schauten manche noch einen Film an, die meisten gingen jedoch in Hinblick auf die morgige Expedition früh ins Bett.

Am Sonntagmorgen wurden wir mitsamt Gepäck zum Ausgangspunkt der Tour gefahren. Unsere warmen Jacken legten wir nach den ersten steilen Aufstiegen bald ab. Auch manch (meist) sorgfältig geplanter Weg stellte sich in der Praxis als länger oder nicht vorhanden heraus. Insgesamt waren dies aber mit Hilfe der Karte oder selten auch der Betreuer bewältigbare Probleme, sodass um 13 Uhr alle Gruppen am Immenstädter Bahnhof ankamen, wo auch die Nachbesprechung stattfand.

Als wir dann nach zweistündiger Zugfahrt in München ankamen, war der Ausdruck auf allen Gesichtern der gleiche: Müde und abgekämpft, aber glücklich mit dem Gefühl, etwas geleistet zu haben. Auch durch die Tipps und Hilfestellungen der supernetten Betreuer sind wir alle schnell zu Teams geworden. Selbst Kochen und Navigieren machte Spaß, sogar das Wetter war toll – ein gelungenes Wochenende!