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Erste-Hilfe-Übung im Schnee

München: Erste-Hilfe-Übung im Schnee

Textnummer: 275206

Erstellt am 2005/08/28, zuletzt geändert am 2008/09/02

Hoher Tiefschnee und manchmal falsch gepackte Rucksäcke ließen das Expeditionstraining an einem Märzsamstag im „Grünwalder Forst“ zu einer echten Herausforderung für die 15 Programmteilnehmer der Europäischen Schule München werden.

von NETZWERK-Reporter Felix Hartrampf

Hoher Tiefschnee und manchmal falsch gepackte Rucksäcke ließen das Expeditionstraining an einem Märzsamstag im „Grünwalder Forst“ zu einer echten Herausforderung für die 15 Programmteilnehmer der Europäischen Schule München werden.

15 Teilnehmer der Bronzestufe des Jugendprogrammes an der Europäischen Schule München trafen sich im Grünwalder Forst mit vollem Gepäck zu einer Wanderung mit eingeschlossener Erste-Hilfe-Übung. Ziel war die Anwendung der erlernten Erste- Hilfe- und Navigationsfähigkeiten in der Praxis. Treffpunkt war an einer Tramstation. Nachdem Zelte und Kochgeschirr verteilt waren wurden wir, von jeweils zwei erwachsenen Betreuern begleitet, an den Startpunkt der geplanten Route gefahren. Als alle ihre Rucksäcke teils unter Verwünschungen aufgesetzt hatten (,,Verdammt, wieso ist der so schwer“), ging es endlich los.

Obwohl wir es für unmöglich gehalten hatten, brachten wir es fertig, uns in dem in Quadraten angelegten Grünwälder Forst zu verlaufen. Nach dieser Erkenntnis und einem „kleinen“ Umweg von anderthalb Kilometern gelangten wir wieder auf die ursprüngliche Strecke zurück. Ebenfalls nicht gerechnet hatten wir mit dem kniehohen Tiefschnee. Zusammen mit den manchmal falsch gepackten Rucksäcken (leichte Sachen unten, schwere oben) sorgte dieser für so manches verschwitzte Gesicht.

Doch schließlich erreichten wird as Ende der Etappe. Unter Aufsicht der Johanniter verarzteten wir dort zwei ,,Verwundete“. Entgegen vieler Befürchtungen endete dies nicht in einem Blutbad... Anschließend nahmen wir die zweite Etappe mit dem Ziel „Mittagessen“ in Angriff. Nach achteinhalb Kilometern kamen wir zu dem vorgesehenen Kochplatz wo wir uns erst nach einer erschöpfungsbedingten Pause zum Kochen durchringen konnten. Gemeinsam bereiteten wir Tomatensuppe, Spaghetti (welche überkochten) und Schokopudding zu. Nach dem Essen hatten wir eine kleine „Diskussion“, wer das Geschirr im eiskalten Isarwasser abspülen sollte (am Ende hatte natürlich ich die Ehre).

Doch dann ging es ziemlich flott weiter, schließlich mussten wir den Umweg ausgleichen. Deshalb bewältigten wir die letzten drei Kilometer zurück zur Tramstation in nur 35 Minuten. Wir verabschiedeten uns von den Betreuern und kehrten mit der Erkenntnis, dass der Grünwalder Forst vielleicht doch kein Kinderspielplatz ist, nach Hause zurück. Dort setzten wir erleichtert die Rucksäcke ab, die auf den letzten Kilometern auf wundersame Weise für so manchen immer schwerer zu werden schienen..

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