Sektionen
Sie sind hier: Startseite Netzwerk Artikel Teilnehmer Erfahrungen Interviews

Bettina: „Als Ausbilderin weitermachen“

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 139702

Erstellt am 2005/05/21, zuletzt geändert am 2008/09/02

Über ihre Erfahrungen mit dem Programm und ihre weiteren Pläne damit berichtete die damalige Schülerin in der 11. Klasse eines Wirtschaftsgymnasiums in NETZWERK 1/1996.

Über ihre Erfahrungen mit dem Programm und ihre weiteren Pläne damit berichtete die damalige Schülerin in der 11. Klasse eines Wirtschaftsgymnasiums in NETZWERK 1/1996.

Bettina, würdest du dich für unsere Leser kurz vorstellen?

Ich bin 17 Jahre alt, besuche zur Zeit die elfte Klasse eines Wirtschaftsgymnasiums. Beim Jugendprogramm bin ich seit schon seit zwei Jahren.

Wie bist du zum Jugendprogramm gekommen?

Als ich noch in der Realschule war, hat einer unserer Lehrer uns das Jugendprogramm vorgestellt. Ich war total begeistert, habe mich gleich angemeldet und mit ein paar anderen Mitschülern eine Gruppe gebildet. So weit ich weiß, gehörten wir zu den ersten Programmteilnehmern in Deutschland: Wir waren sozusagen erstmal die Versuchskaninchen, mit denen getestet wurde, ob das Jugendprogramm überhaupt Interesse gewinnt und bei uns in der Gegend stattfinden kann.

Du hast gesagt, du bist schon seit zwei Jahren beim Jugendprogramm. Welche Stufe absolvierst du gerade?

Zur Zeit arbeite ich für mein „Gold“. Ich habe schon die Silberstufe hinter mir – das Abzeichen habe ich im November von Prinz Edward überreicht bekommen – und hatte dabei soviel Spaß, daß ich unbedingt weitermachen wollte.

Was machst du in den einzelnen Programmteilen?

Für mein „Silber“ habe ich angefangen, Gitarre zu spielen, und weil mir das so gefiel, habe ich für die Goldstufe daran gearbeitet, mich zu verbessern. Zusätzlich zum Reiten habe ich für die Goldstufe angefangen, Tae-kwon-do zu lernen. Das mache ich nicht nur für das Jugendprogramm – Tae-kwon-do hat mich schon immer interessiert. Außerdem halte ich zweimal im Monat in meinem Heimatort Kinderkirche.

Und was ist mit Expedition bzw. Projekt?

Nachdem ich die Silbertour hier in Deutschland gemacht habe, werde ich mich für meine Goldexpedition und mein Projekt im Juli zusammen mit zahlreichen anderen Jugendlichen aus der Gegend auf den Weg in die schottischen Highlands machen.

Die Goldstufe ist ja die höchste Stufe. Was machst Du danach, hörst Du einfach auf?

Nein, natürlich nicht! Nach der Goldstufe möchte ich gerne als Ausbilderin weitermachen, weil ich das Programm echt toll finde und anderen auch die Möglichkeit geben will, daran teilzunehmen. Einen entsprechenden Lehrgang habe ich schon besucht, nun bereiten wir die Arbeit mit Schülern einer Sonderschule vor. Super finde ich, daß für die nächsten Jahre „Post Golds“, d.h. größere Projekte für Leute vorgesehen sind, die das Programm auf der Goldstufe abge-schlossen haben. Das wichtigste für mich sind aber meine Hobbys – ein Leben ohne sie kann ich mir nicht mehr vorstellen. Auch da werde ich weitermachen und ab und zu auch wieder etwas Neues versuchen – wieviel das bringt, haben mir die beiden letzten Jahre ja gezeigt.

[Hydrant-Archiv 2063]