Sektionen
Sie sind hier: Startseite Netzwerk Artikel Teilnehmer Erfahrungen Portraits
Sommerschule 2006: Sarah

Sarah: Als Schülermentorin viel auf Achse

von der NETZWERK-Redaktion

Textnummer: 599005

Erstellt am 2006/09/27, zuletzt geändert am 2008/09/02

Besonderen Spaß bereiteten Sarah die Kurse, die sie für ihre Tätigkeit als Schülermentorin besuchte und sie u.a. in die Sippachsmühle, nach Celle und auf die „Passat“ führten. Zuletzt nahm sie in den Sommerferien an der einwöchigen deutsch-polnisch-tschechischen Sommerschule teil.

Besonderen Spaß bereiteten Sarah die Kurse, die sie für ihre Tätigkeit als Schülermentorin besuchte und sie u.a. in die Sippachsmühle, nach Celle und auf die „Passat“ führten. Zuletzt nahm sie in den Sommerferien an der einwöchigen deutsch-polnisch-tschechischen Sommerschule teil.

In der achten Klasse wurde Sarah, Schülerin der Realschule Osterburken, von ihren Mitschülern davon überzeugt, dass das Programm doch eine gute Sache wäre und begann mit der Bronzestufe. Die Aktivitäten machten ihr noch mehr Spaß, als sie zu Beginn angenommen hatte, und so machte sie gleich im Anschluss mit Silber weiter.

Nach „Kochen“ bei Bronze wählte Sarah als Talent „Lesen“, da sie bei sich eine gewisse „Lesefaulheit“ festgestellt hatte und deshalb in diesem Bereich etwas mehr tun wollte. Dafür wurde eigens ein kleiner „Leseclub“ gegründet, der sich in der „Alten Bahnmeisterei“ regelmäßig traf. „Tom Sawyer“, der als „geistige Nahrung“ diente, hatte manchmal einen schweren Stand gegen Kaffee, Kuchen und andere Leckereien.

Die Expedition, eine dreitägige Wanderung von ca. 50 Kilometer, führte sie in einer Gruppe von sechs Mitschülern im Mai im Odenwald durch. Die Tour wurde erschwert durch widrigste Wetterverhältnisse. Dennoch meisterte sie mit ihrem Team die etwas unterschätzte Herausforderung mit Bravour und ist im Nachhinein sehr stolz auf ihre Leistung.

Als Dienst führte sie eine Aktivität fort, die sie schon auf der Bronzestufe begonnen hatte: sie engagierte sich als Schülermentorin. In mehreren Lehrgängen auf diese Aufgabe vorbereitet, betreute sie dabei andere Programmteilnehmer an der Schule. Diese Kurse, die sie u.a. in die Sippachsmühle, nach Celle und auf die „Passat“ führten, machten ihr besonders Spaß. Zuletzt nahm sie in den Sommerferien an der einwöchigen deutsch-polnisch-tschechischen Sommerschule teil.

Für den Programmteil Fitness wählte Sarah Joggen und Walken in Kombination, da sie aufgrund von Knieproblemen keine längeren Strecken allein durch Laufen zurücklegen kann. Ziel der Aktivität war, die allgemeine Fitness zu verbessern, auch im Hinblick auf den Programmteil Expeditionen. Dort muss ja alles, was gebraucht wird, mitgetragen werden – vom Essen über den Kocher bis zu Schlafsack und Zelt.

Jetzt, die Realschule ist erfolgreich abgeschlossen, geht’s auf der Goldstufe weiter. Mit ihren Freunden hat sie bereits vereinbart, dass die Expedition, die auf dieser Stufe vier Tage dauert und bei der 80 Kilometer zu bewältigen sind, im Nordschwarzwald stattfinden soll. Und nachdem sie im Sommer beim Besuch einer Partnergruppe aus Südafrika mitgewirkt hatte, will sie natürlich mit zum Gegenbesuch beim „President’s Award“...