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Melissa: „Gold“ als Pluspunkt bei der Bewerbung

von der BENZOLRING-Redaktion

Textnummer: 604303

Erstellt am 2006/11/20, zuletzt geändert am 2008/09/02

Immer mehr Personalchefs favorisieren Bewerber, die nachweisen können, dass sie neben Ausbildung oder Studium auch noch „etwas anderes“ gemacht haben. Wie das Beispiel von Melissa (Institut Dr. Flad, Stuttgart) zeigt, ist das Internationale Jugendprogramm ist eine gute Möglichkeit dazu.

Immer mehr Personalchefs favorisieren Bewerber, die nachweisen können, dass sie neben Ausbildung oder Studium auch noch „etwas anderes“ gemacht haben. Wie das Beispiel von Melissa (Institut Dr. Flad, Stuttgart) zeigt, ist das Internationale Jugendprogramm ist eine gute Möglichkeit dazu.

STUTTGART, OKTOBER 2006 – International hat es sich längst herumgesprochen, dass „Soft Skills“ oft mehr bewirken als eine „Mustereins“ im Zeugnis. Der „International Award for Young People“, der auf den Reformpädagogen Kurt Hahn zurückgeht, regt schon seit 1956 Jugendliche dazu an, ihren Horizont zu erweitern und persönliche Herausforderungen zu meistern. Das Institut Dr. Flad bietet das Internationale Jugendprogramm in den Stufen „Gold“, „Silber“ oder „Bronze“ an. Melissa (LG 55) hat während ihrer CTA-Ausbildung das Internationale Jugendprogramm in „Gold“ absolviert und berichtet wie folgt:

Ich fand es toll, neben der Ausbildung noch etwas anderes machen zu können. Ohnehin habe ich mich sehr im Musikverein engagiert, da lag es nahe, das Angenehme (Musik) mit einem zweiten Nutzen zu verbinden, wo ich bisher nicht so viel gemacht habe: Sport. Ich wählte Fahrradfahren. Neben Musik und Sport muss man noch an einer Expedition teilnehmen – und regelmäßig einen so genannten „Dienst“ verrichten. Die Expedition unternahm ich mit drei Freunden auf der Müritzer Seenplatte in Form einer 5-tägigen Kanufahrt. Die Anstrengungen des Tages waren abends am Lagerfeuer schnell wieder verflogen. Als „Dienst“ leitete ich regelmäßig einen Kindergottesdienst in meiner Heimatgemeinde, mit Basteleien und kleinen Spielen. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht!

Alle Aktivitäten müssen sauber dokumentiert und glaubwürdig nachgewiesen werden. Frau Dr. Flad wachte regelmäßig über das Begleitheft. Mit dem Stoff hatte ich trotz Ganztagsschule kein Problem. Ich bin nicht der Typ, der abends auf der Couch vorm Fernseher sitzt. Es hat Spaß gemacht und für einen guten Ausgleich gesorgt! Ach, und noch etwas hat es gebracht: An der FH Aalen fanden die es toll, dass ich neben dem Abschlusszeugnis als CTA mit dem Award auch noch weitere Qualitäten vorweisen konnte. Das hat bei der Bewerbung gleich einen „Pluspunkt“ in Form von 0,5 Zählern gegeben.

Quelle: Benzolring Nr. 2/2006